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Current Exhibition: Klinikum Fürth

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„ZUHAUSE“

 

Gabriele Mehlhorn-Decker, Helmut Nennmann, Patrick Preller, Susa Schneider

 

Klinikum Fürth, III. Stock, Hauptgebäude/Mitte, Jakob-Henle-Str. 1, 90766 Fürth

 

22.04. – 31.10.2016

 

Die Ausstellungen sind rund um die Uhr geöffnet.

Vernissage: 22.04.2016

Artworks

Mehlhorn-Decker, Helmut Nennmann, Patrick Preller, Susa Schneider

Preisliste

 

 

Susa Schneider

 

 

 

 

wurde 1963 in Fürth geboren. Sie besuchte die Fachoberschule für Kunst und Gestaltung in Nürnberg sowie die Berufsschule für Werbefotografie. Susa Schneider lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Fürth.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

 

1

was hör ich da?

Colorprint

80 x 60

250

 

2

2 tomaten sagen.

80 x 60

250

 

3

ein wasser, bitte!

50 x 60

200

 

4

mit etwas mehr reis!

50 x 60

200

 

5

der weisse blütenregen.

50 x 60

200

 

6

auf den ich warte.

50 x 60

200

 

 Irrtum vorbehalten.

 

 

Patrick Preller

 

 

 

geboren 1973 in Fürth, schloss an seine Ausbildung zum Kunstschmied ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste an und ist seit 2003 als freischaffender Künstler in Fürth tätig. Themenschwerpunkt seiner Arbeit seit über 15 Jahren sind die freundlichen Monster, die  Patrick Preller meist aus Metall ausschneidet. Er bringt dem Stahl das Lachen bei.

 

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

 

7

Wir sind alle Zuhause

Wandobjekt / Metall

 

920

 

8

Flügge

 

280

 

9

Daheim bei uns

 

920

 

10

Kuckucksuhr

 

360

 

11

Schwarzwälder Torte

 

250

 

12

Muffin Erdbeer

 

250

 

13

Muffin Kirsch

 

250

 

 Irrtum vorbehalten.

 

Gabriele Mehlhorn-Decker

 

 

 

wurde 1965 in Rudolstadt/Thüringen geboren und studierte Städtebau an der Bauhaus-Universität in Weimar. Sie arbeitet als Stadtplanerin in Erlangen und befasst sich als Künstlerin mit Zeichnung, Malerei, Collage und Naturmaterialien.

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

18

Töpfergasse 16

Öl auf Leinwand

80 x 80

1.600

19

Stadt in Rot V

80 x 80

1.600

20

Donnerstags früh um zehn

80 x 80

1.800

21

Zeitlos I

80 x 80

1.800

22

Vor dem Aufwachen

80 x 80

1.600

23

Herr Neumann ist in die Turmstraße verzogen!

80 x 80

1.600

 

 

 

inkl. Rahmen

 Irrtum vorbehalten.

 

Helmut Nennmann

 

 

 

erblickte 1949 in Kunow, Mark Brandenburg, das Licht der Welt. Er war als Garten- und Landschaftsarchitekt tätig, bevor er an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. Helmut Nennmann betreibt seit 1986 ein Atelier und eine Galerie in der Nähe von Wiesentheid.

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

24

Rückkehr

Öl auf Leinwand

60 x 50

580

25

Stay & Go

50 x 50

480

26

Hügele

50 x 50

480

27

Summer

50 x 50

480

28

Auf dem Weg

100 x 80

1.200

29

Weiler

40 x 50

480

30

Ein Platz

60 x 60

580

 

 

 

.

 

 Irrtum vorbehalten.

Press Archive

Fürther Nachrichten, 17.05.2016, CLAUDIA SCHULLER

 

Fürther Klinikum wird zum "Zuhause"

Kunst-Ausstellung der Art-Agency Hammond sorgt für ein unerwartet heimeliges Ambiente

 

FÜRTH - Sich in einer Klinik „daheim“ zu fühlen, ist schwierig. Bilder können entscheidend dazu beitragen, dass man die Umgebung als wärmer, angenehmer und heimeliger erlebt, dass Sterilität und Strenge in den Hintergrund rücken. Im Fürther Klinikum schafft jetzt eine Ausstellung der Art-Agency Hammond mit dem Titel „Zuhause“ diesen Vertrauenseffekt.

Schau an ungewöhnlicher Stelle: Galerist John Hammond mit Gabriele Mehlhorn-Decker, Patrick Preller, Helmut Nennmann und Susa Schneider (von rechts). © Foto: Tim Händel

 

Für Aufheiterung, die in einem Spital immer gut tut, sorgen Patrick Prellers neueste Monster. Jeder Fürther kennt längst die knuddeligen, bunten, vielarmigen Geschöpfe, die sich ihrer Umgebung anpassen und auf nette Art herumspuken. Diesmal sind die freundlichen Geister passend zum Motto der Schau quasi als Preller-WG in kleine Stahl-Häuser hineinmontiert, sie hüpfen aus einer Kuckucksuhr und sitzen in süßen Leckereien von Schokokuchen bis Sahnetorte. Zum Frühstück grüßen sie aus dem Eierbecher.

 

Auch mit einem Augenzwinkern, aber mit philosophischem Nachgang kommen die Colorprints von Susa Schneider daher. Die Digitaldrucke erzählen eine kleine zusammenhängende Geschichte über die Tomaten aus der ersten Fotografie, die offenbar reden können, wenn man ihnen nur genau zuhört.

 

Scharfes Auge

Um einen Wasserfleck auf einer Lackfläche, weiße Blüten und Reis geht es da, wobei die Reihenfolge frei kombiniert werden kann. Die Aufnahmen beweisen Schneiders scharfes Auge und entblättern wie nebenher die Oberfläche der abgelichteten Dinge.

 

Ein Höhepunkt der Schau sind die Werke von Gabriele Mehlhorn-Decker. Man sieht den Öl-auf-Leinwand-Gemälden deutlich an, dass Mehlhorn-Decker studierte Städtebauerin ist und als Stadtplanerin arbeitet. Ihre Häuser offenbaren einen derart liebevollen Blick auf das Phänomen Ortschaft, dass man sich gleich wünscht, dort zu leben — welche Gemeinde auch immer da gemalt wurde.

Eine Heimat in der Kunst sozusagen. Die Häuser in weichem Ocker- oder Milchkaffee-Farbton sind leicht schräg und scheinen älter zu sein, Wolkenkratzer oder spiegelnde, hässliche Glasfassaden gibt es in dieser Welt nicht. Und doch bleibt einem Fachwerk-Kitsch erspart.

 

Helmut Nennmann steuert Ölbilder bei, die Natur zeigen, einen Weg, einen Hügel, ziehende Wolken in den Fokus rücken und dann praktisch ins Innere eines Hauses schwenken, um dort Details aufzugreifen.

Dabei sind die Landschaftsstücke inszeniert, sie setzen sich aus einzelnen Fragmenten zusammen und ergeben etwa Neues, das so in der Realität nicht existiert. Alles scheint in Bewegung, als habe Nennmann es auf einer Reise wahrgenommen.

Zu sehen bis Ende Oktober im Klinikum, Hauptgebäude Mitte  

 

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