HOME

Current Exhibition: Klinikum Fürth

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

 

„Grün ist die Hoffnung“

Klinikum Fürth

Jakob-Henle-Str. 1, 90766 Fürth

23.04. – 31.10.2015

 

Die Ausstellungen sind rund um die Uhr geöffnet.

Vernissage: 23.04.2015

Malerei

von Birgit Maria Götz, Rosalind Porter, Werner Tögel und Teresa Wiechova

im III. Stock

Artworks

Malerei

von Birgit Maria Götz, Rosalind Porter, Werner Tögel und Teresa Wiechova

im III. Stock

Preisliste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Maria Götz wurde 1968 in Fürth geboren und studierte Kommunikationsdesign an der FH Georg-Simon Ohm sowie Freie Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. 2003 wurden ihre Arbeiten mit dem Dannerpreis ausgezeichnet. Birgit Maria Götz lebt und arbeitet in Fürth (Atelier Badstraße) und interpretiert bevorzugt lokale Motive in schwungvoll-impressionistischem Stil.

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

50

Fürth 2015 (2-tlg)

Tempera auf Leinwand

130 x 310

3200

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Tögel wurde 1951 in Schweinfurt geboren und lebt in Größenseebach. Er studierte ebenfalls an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Seit 1980 ist er als Kunsterzieher am Nürnberger Willstätter-Gymnasium tätig. Seine vielschichtigen Collagen waren bereits in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich zu sehen, 2011 erhielt er den Anerkennungspreis des NN-Kunstwettbewerbs.

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

51

Karlsaue III

Mischtechnik – Öl auf Acryl/Papier/Holz

 

48 x 51

750

52

Downtown New York

95 x 115

2300

53

Karlsaue II

48 x 60

800

54

Karlsaue I

48 x 60

800

55

Aue

25 x 30

300

56

Stämme

25 x 30

300

57

Open Air

25 x 30

300

58

Park

25 x 30

300

59

Wasser

25 x 30

300

60

Grün

25 x 30

300

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

Rosalind Porter kam 1950 in London zur Welt und wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Sie studierte zunächst Musik in London, Paris und Detmold, und trat mit deutschen Sinfonie-orchestern als Solocellistin in Europa und China auf. Mit bildender Kunst hat sie sich immer beschäftigt und ab 1991 wurden ihre ausdrucksstarken Arbeiten in Deutschland ausgestellt. Rosalind Porter lebt und arbeitet in Nürnberg.

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

61

Bei Freiröttenbach

Öl auf Leinwand

70 x 80

700

62

Girl

80 x 80

1500

63

Die Wogen

80 x 100

1600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teresa Wiechova, geboren 1966 in Prag, lebt seit mehr als 20 Jahren im Nürnberger Raum. Sie studierte in Prag an der Akademie für Kunst, Architektur und Design, und später an der Hochschule für Design in Nürnberg, Schwerpunkt Illustration und Druckgrafik. Neben der Arbeit als Künstlerin und selbständige Grafik-Designerin illustriert sie Zeitschriften und Zeitungen, unterrichtet in Kursen das Zeichnen und arbeitet an Kunstprojekten in Schulen.

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

64

Grün 3

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck, genähte Linien

22 x 22

350

65

Grünblauer Brief

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck

18 x 18

350

66

Grüner Gruß

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck, genähte Linien

18 x 18

350

67

Hoffnung

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck

22 x 22

350

68

Grün 2

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck

22 x 22

350

69

Grün 1

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck

20 x 20

350

70

Fenster ins Grüne

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck, genähte Linien

22 x 22

350

71

Grüne Landschaft

Mischtechnik - Collage, Tempera, Materialdruck

22 x 22

350

             

Rahmenpreise auf Anfrage. Irrtum vorbehalten.

„Grün ist die Hoffnung“: Kunst von Kindern der Fürther Schulen, I. Stock, „Lila Ecke“, Klinikum Fürth, Fürth (Bavaria), 23.04. – 31.10.2015

Press Archive

Fürther Nachrichten, 03.08.2015, CLAUDIA SCHULLER

 

Ausdruck der Hoffnung

Ein Lichtblick: Die aktuelle Ausstellung im Klinikum

Eindrücke aus der Kasseler Karlsaue hat der jüngst beim NN-Kunstpreis mit dem Sonderpreis ausgezeichnete Werner Tögel verarbeitet. Foto: Claudia Schuller

 

Grün ist die Farbe der Mitte. Sie wirkt beruhigend, ohne zu ermüden und fördert Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft und Ausdauer. Grün lässt Kräfte sammeln und bringt Regeneration, es vermittelt Entspannung, denn der Blick ins Grüne ist niemals anstrengend, sondern stärkt das Auge für andere Eindrücke. Eine passende Idee also, dieser Farbe gerade im Klinikum eine Ausstellung zu widmen.

 

Ja, Grün ist doch nett. Da fällt einem Hoffnung und Zufriedenheit, Leben, Natur und Frische ein. Alles so positiv. Was ist von einer „grünen Ausstellung“ zu erwarten? Lieblich schöngefärbte Landschaften, über die sich grüner Harmoniekleister legt? Nicht, wenn es nach Galerist John Hammond geht. Er hat unter dem Titel „Grün ist die Hoffnung“ hochwertige, nicht idyllisierende Malereien von vier Künstlern versammelt.

 

Birgit Maria Götz hat eine idyllisch wirkende Ansicht der Kleeblattstadt kreiert, die großformatig die schönsten Seiten und Gebäude von Fürth zeigt. Rathaus und Michaeliskirche ragen hervor, im Hintergrund sanfte Hügel und viel grüne Natur.

 

Mit Parks, Wiesen, Stämmen und Wasser befasst sich Werner Tögel. Seine kleinen Mischtechnik-Werke halten jedoch auch Eindrücke aus der Karlsaue, einer Parkanlage in Kassel, und als Kontrastprogramm New York fest. Collagenhaft hat Tögel auf filigrane Weise seine Eindrücke mit einem dokumentarischen Touch festgehalten, arbeitet gerne mit Kompositionen aus Farbflecken. Ihren sanften Effekt verstärkt der Künstler, indem er darauf verzichtet, Menschen in seine Bilder aufzunehmen. Der Betrachter ist allein, vom Bild isoliert, gezwungen, sich mit der Natur und vor allem mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die Bilder werden zu Allegorien für Schein und Sein in allen Facetten.

 

Rosalind Porter steuert drei Bilder bei, die ihre Absicht illustrieren, die sie umgebende Realität und den Alltag darzustellen. Sie gibt ihnen einen subjektiven Ausdruck, sieht das Immaterielle hinter den dingen, Licht, Atmosphäre, Poesie, Gefühle, Befindlichkeiten, zeigt das Unbewusste. Dieser Bruch mit dem Realismus war einst die Geburt der Moderne in der Kunst. Mit lebensfrohem, elegantcharmantem Pinselstrich, der doch auch etwas Melancholie und Tiefsinn beinhaltet, verbindet Porter Eindrucks- und Ausdruckskunst, Impressionismus und Expressionismus.

 

Abdrücke des Daseins

Wahre Kleinode hat Teresa Wiechova geschaffen, die an kostbar gebundene Bücher voller Weisheiten erinnern. Sie arbeitet mit Abdrücken des Daseins, immer wiederkehrenden Mustern. So schichtet sie spuren der Vergangenheit und der Gegenwart übereinander. Da wird gedruckt, gemalt, zusammengefügt, auseinandergeschnitten, transparentaufgebaut. Die Ausschnitte, Streifen, Strukturen und Formen befinden sich in einem sanften Fluss. Grundlage sind eingescannte Zeichnungen, Fotos oder Holzschnitte. Auch genähte Linien sind bei genauem Hinsehen erkennbar. Leuchtendes Grün und Blau dominieren. Sehenswert.

Invitation Archive