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Exhibitions 2016    Artists A - Z

 

Current Exhibition: Stadttheater Fürth

Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © Anestis Aslanidis

 

„WIRKLICH?“

Jutta Duschl & Ute Plank

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth

24.01. – 08.03.2016

 

Die Ausstellungen können während der Vorstellungen

im Stadttheater Fürth oder nach Vereinbarung mit

Art-Agency Hammond besichtigt werden.

Vernissage: 24.01.2016

Artworks

Jutta Duschl & Ute Plank

 

Preisliste Jutta Duschl

 

Jutta Duschl, geboren 1955 in München, lebt und arbeitet seit 2001 in Salzburg. Ihre detailgetreue und grafisch amutende Malerei führt sie auf den Einfluss ihres Großvaters zurück, der als Architekt und Zeichner tätig war. Ihre sehr realistische, sorgfältig komponierte Malerei wird durch surrealistische Landschaften und Motive aufgebrochen.

 

 

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

 

Foyer

 

 

 

 

119

Lucrezia macht sich Gedanken

Ölfarbe

50x50

 800

 

120

Der Herzog

Acryl/Ölfarbe

50x20

 500

 

121

Die Herzogin

Acryl/Ölfarbe

50x20

 500

 

122

Artemis mit Nashorn

Acryl/Ölfarbe

60x50

 800

 

123

Interessante Beobachtung

Ölfarbe

40x40

 550

 

124

Die Bewohnerinnen des Grünlands

Ölfarbe

46x31

 500

 

125

Daphne

Ölfarbe

50x20

 500

 

126

Der Überflieger und die Ziege

Ölfarbe

60x60

 900

 

127

Violette Berge

Ölfarbe

100x100

 1.300

 

128

Rotbraune Berge

Ölfarbe

100x100

 1.300

 

129

Der Naturforscher

Ölfarbe

40x120

 1.000

 

130

Inseltheater,
oder die versteckte Botschaft

Acryl/Ölfarbe

50x100

 1.000

 

131

Bewachte Idylle

Acryl/Ölfarbe

40x120

 1.000

 

132

Der Traum des Königs

Mischtechnik/Ölfarbe

80x60

 1.000

 

133

Das nördliche Grünland

Acryl/Ölfarbe

60x70

 1.000

 

134

Wie das Chamäleon die Welt sieht

Acryl/Ölfarbe

55x55

 850

 

135

Gefallener Engel

Acryl/Ölfarbe

50x60

 800

 

136

Die gestrandete Arche

Mischtechnik/Ölfarbe

50x60

 800

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Rang links

 

 

 

 

137

Oben am Berg

Acryl/Ölfarbe

80x60

 1.000

 

138

Keep Door Closed

Acryl/Ölfarbe

60x80

 1.000

 

139

Schwieriger Fall

Acryl/Ölfarbe

80x80

 1.200

 

 

 

 

 

 

 

             

Alle Preise inkl. Rahmen. Irrtum vorbehalten.

Preisliste Ute Plank

 

Ute Plank, geboren 1966 in Nürnberg, studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Professor Hans-Peter Reuter. 1989 erhielt sie den Publikumspreis der Stadt Lauf. Sie lebt und arbeitet in Kühnhofen bei Hersbruck, wo sie von 1999 bis 2011 eine Malschule für Kinder und Erwachsene leitete.

 

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

 

Foyer

 

 

 

 

101

Shall We Dance?

Öl / Kunstdruck

55x87

 990

 

102

München leuchtet

Öl / Kunstdruck

79x56

 980

 

103

A Clean House Is a Sign of a Wasted Life

Öl / Kunstdruck

56x45

 980

 

104

In My Father´s House Are Many Mansions

Öl / Holz

120x80

 1.400

 

105

Damenkränzchen

Öl / Kunstdruck

73x90

 890

 

106

Frauentausch

Öl / Kunstdruck

61x84

 1.250

 

107

Feindliche Übernahme
- Hostile Takeover

Öl / Kunstdruck

100x73

 890

 

108

Gute Zeiten

Öl / Fotoleinwand

100x100

 1.460

 

109

Schlechte Zeiten

Öl / Fotoleinwand

100x100

 1.460

 

110

Six Feet Under (6tlg)

Öl / Holz

10x5

 720

 

111

Frauentausch (4 x 2tlg)

Öl / Holz

15x20

  je 300

 

112

Hausfriedensbruch

Öl / Holz

15x20

 je 190

 

 

Hausfriedensbruch

Öl / Holz

20x20

 200

 

113

Kind Gottes in der Hutschachtel
(8 Arbeiten)

Öl / Holz

15x20

 je 190

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Rang rechts

 

 

 

 

114

Verbotene Liebe (7 Arbeiten)

Öl / Holz

15x20

 je 190

 

115

Verbotene Liebe (6 Arbeiten)

Öl / Holz

15x20

 je 190

 

116

Franziska und Max

Öl / Leinwand

80x40

 480

 

117

Jessica

Öl / Leinwand

80x40

 480

 

118

Marlene

Öl / Leinwand

80x40

 unverk.

 

 

 

 

 

 

 

Preise inkl. Rahmen. Irrtum vorbehalten.

Press Archive

Fürther Nachrichten, 23.01.2016, WALTER GRZESIEK

 

Mit scharfem Auge

Kunst von Ute Plank und Jutta Duschl im Stadttheater

 

FÜRTH - „Wirklich?“ heißt die neue Ausstellung zweier außergewöhnlicher Künstlerinnen im Stadttheater. Die Hersbruckerin Ute Plank und die Salzburgerin Jutta Duschl zeigen ihre Arbeiten, die oft von historischen Gemälden ausgehen und in utopischen Fantasien enden. Genau hinschauen!

Aus Lucas Cranachs „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ macht die Nürnberger Malerin Ute Plank einen „Frauentausch“. © Repro: FN

 

Warum hat Galerist John Hammond die Künstlerinnen, die sich bisher nicht kannten, zusammengespannt? Ute Plank und Jutta Duschl spielen beide mit Geschichte und Wirklichkeit, zeigen Ähnlichkeiten im Stil, haben aber doch verschiedene Themen und Aussagen. Sie zeigen fantastische Welten, Wünsche, Visionen. Jenseits der Malerei experimentieren sie mit Collagen, fotografischen Hintergründen, Verfremdungen. Und sie fordern dem Betrachter ein scharfes Auge fürs Detail ab.

 

Aber keine Angst. Plank erwartet nicht etwa, dass man auf ihrem Gemälde „Frauentausch“ jede der hineingemogelten Künstlerinnen namentlich kennt. Man darf auch einfach die Grundlage, Lucas Cranachs biblische Szene „Lasset die Kindlein zu mir kommen“, nehmen und darauf die geschätzt acht sachlichen Veränderungen suchen. Die Szene zeigt Jesus, den Babys und Müttern zugewandt – während die (männlichen) Schriftgelehrten diese Störenfriede vertreiben wollen. Plank wertet nun die namenlosen Frauen im Ursprungs-Bild auf, indem sie sie zu berühmten Künstlerinnen, wie Frida Kahlo, macht.

 

Oder das Tafelgemälde „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: In zwei Nürnberger Puppenstuben sind einmal Szenen der Präraffaeliten eingefügt (gute Zeiten), das andere Mal Bilder aus „Zilles Milieu“ des armen Berlin im 20. Jahrhundert (schlechte Zeiten).

Zum Schmunzeln und Nachdenken regen diese Zeitsprünge in Planks Gemälden auch ohne Studium der Kunstgeschichte an. Wenn Goyas „Erschießung der Aufständischen“ auf die Pop-Comics der russischen Pussy-Riots-Mädels trifft, liegt die Spannung im Auge des Betrachters. Und wenn die gutbürgerliche Karnevalsgesellschaft den Zug der Afrika-Flüchtlinge erblickt (Titel: „München leuchtet!“), ist auf dem historischen Gemälde dieses aktuelle Thema sofort präsent.

 

Auch bei Jutta Duschl entsteht die Spannung beim genauen Betrachten. Eine scheinbare Landidylle mit Rastbank ist durch tieffliegende Drohnen bedroht. Im Bild einer gestrandeten Arche reiten Hieronymus-Bosch-Figuren auf einem Fisch davon. Unterm Eisberg im Nordmeer lauern überdimensionale Piranhas. Und im Gemälde „Wie das Chamäleon die Welt sieht“ hat sich dieser Meister der Camouflage seinen Blick auf die Erdkugel auf den eigenen Panzer kopiert, seine Heimat Madagaskar als Mittelpunkt der Erde. Die Anregungen zu vielen Motiven hat sich die gelernte Naturwissenschaftlerin bei Exkursionen in ferne Länder geholt.

 

Der Reiz von Duschls Bildern liegt auch in ihren speziellen Maltechniken. Mal nimmt sie Materialien wie etwa Seidenpapier oder dünnen Karton mit seinen Musterungen mit hinein. Mal strukturiert sie die Ursprungs-Farbe auf der Leinwand mit einer Folie. An dieser Musterung orientieren sich dann Figuren und Formate des Bildes.

 

Eine Schau für alle, die Spaß an Rätselhaftem und Fantastischem haben.

Invitation Archive

 

 

 

 

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