HOME

Current Exhibition: Sparkasse Fürth

Sparkasse Fürth, Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Germany

„Landschaften“

Almina Pongratz

Sparkasse Fürth

Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Germany

17.06. – 15.07.2016

 

Geöffnet ist an folgenden Öffnungszeiten:

Mo, Do 8.30-18.00

Di, Mi, Fr 8.30-16.00

Vernissage: 16.06.16

Artworks

Almina Pongratz

Invitation Archive

Current Exhibition: Stadttheater Fürth

Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © Anestis Aslanidis

„Scheinbarkeiten“

Wolf Sakowski & Tessa Wolkersdorfer

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth, Germany

08.05. – 03.07.2016

 

Die Ausstellungen können von Theaterbesuchern vor den Vorstellungen und in der Pause besichtigt werden. Gäste, welche die Ausstellung, nicht aber die Theatervorstellung besuchen möchten, sind willkommen in der Zeit zwischen 60 und 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn oder zu einer anderen Zeit nach Vereinbarung mit Art-Agency Hammond.

Vernissage: 08.05.2016

Artworks

Wolf Sakowski & Tessa Wolkersdorfer

Press Archive

Fürther Nachrichten, 19.05.2016, SABINE REMPE

 

Malerische Scheinbarkeiten

Die Verwirrspieler: Wolf Sakowski und Tessa Wolkersdorfer stellen im Stadttheater aus

 

FÜRTH - Wenn das Sofa im Wald unter dem Gebirgsmassiv steht und der Zen-Meister etwas kopflos wirkt – dann ist das kein verwirrender Traum, sondern gehört zu den „Scheinbarkeiten“ von Wolf Sakowski und Tessa Wolkersdorf, die die Art-Agency Hammond derzeit im Stadttheater ausstellt.

Spaß am ironischen Augenmaß: Tessa Wolkersdorfer und Wolf Sakowski neben seiner Arbeit „Venedig“ im Foyer des Stadttheaters. © Foto: Hans-Joachim Winckler

 

Zwei Künstler, 34 Arbeiten. Der eine hat seine Werke im rechten Foyer aufgereiht. Die andere links davon. Warum sucht man eigentlich automatisch nach einem gemeinsamen Nenner? Wer sich die Hoffnung auf irgendetwas Verbindendes, auf ein Band zwischen den beiden Künstlern erfüllen möchte, hat aber gar nicht mal so schlechte Chancen.

 

Kein großer Spürsinn gehört zum Beispiel dazu, Tessa Wolkersdorfer genau wie Wolf Sakowski Spaß am ironischen Augenmaß zu unterstellen. Gemeinsam ist ihnen kaum weniger der geistreiche Umgang mit Anspielungen, Zitaten und Requisiten.

 

Sakowski, der in Nürnberg lebt und arbeitet, ist ein Meister darin, Ideen so lange zu verkürzen, bis bloß noch eine Quintessenz des ursprünglichen Gedankens aufploppt. Diese Art des homöopathischen Gestaltens bringt Werke wie „Terra Incognita“ hervor. Üppiger Raum in Weiß dominiert da. Was logisch erscheint. Wie soll man denn auch abbilden, was keiner kennt? Verknappt auch die Botschaften von „Adam und Eva (Vogue)“ und „Adam und Eva (Elle)“. Ein Apfel erscheint als weibliches Element auf dem einen Werk. Auf dem anderen prangt eine Kartoffel. Passt — und ist auf den ersten Blick kaum weniger plakativ als das Bild der Welt, das Hochglanz-Magazinen gerne zeichnen.

 

Mit Öl und Acryl bringt der 65-Jährige seine durch und durch originellen Arbeiten auf die Leinwand. Zum Witz gesellt sich bei ihm eine große ästhetische Anziehungskraft. Etwas unglaublich Beruhigendes geht etwa von dem hellen Blauton aus, der beinahe die gesamte Fläche von 1,20 auf 2,10 Meter seines größten Werkes einnimmt. Für Unruhe sorgen allein sieben Buchstaben: Venedig. Ein Name, der eine Bildexplosion im Kopf entfacht. Erst wenn imaginäre Gondeln, Masken, Kanäle und Fassaden im Hirn vorübergerauscht sind, fällt der Blick auf die rechte untere Bildecke. Da dümpelt ein Goldfisch in einem Glas, das auf der Seite liegt und sein Wasser nicht länger halten kann. Dumm gelaufen.

 

Tessa Wolkersdorfer bringt zusammen, was zunächst nicht recht harmonisch erscheinen will: Möbel und Naturphänomene. Ihre Fusion von drinnen und draußen kombiniert auf seltsam wenig verstörende Weise Kommode oder Bett mit Motiven, die man auch schon als Wohnzimmertapete gesehen hat. Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit schwingt in diesen merkwürdigen Aufstellungen mit. Denn wo keine Normen gelten, entweicht erst einmal Druck. Den Objekten fehlt jede Bodenhaftung mit ihrer scheinbaren Umgebung, alles schwebt gleichsam im Ungewissen und ist unpassend in mehr Dimensionen, als man gerade aufzählen mag.

 

Wolkersdorfer, die 1982 in Nürnberg geboren wurde und Meisterschülerin bei Peter Angermann an der Kunstakademie war, gibt dem Betrachter mit ihrem vielstufigen Verwirrspiel die Chance, unterzutauchen in einer Welt, die augenscheinlich gerade erst beginnt, eigene Regeln aufzustellen. „Draußendaheim“ hat sie eine ihrer Werkreihen genannt, was mehr ist als eine feine Prise Ironie. Die aneinander gekettete Wortkombination klingt nach der Sorte Werbespruch, die zu tarnen versucht, was ohne Wahrheit und Sinn ist.

 

Bei der Künstlerin wird die vorgenommene Enthüllung zur Befreiung. Wenn sich nämlich tatsächlich alles und jedes so einfach miteinander paaren lässt, dann kann doch eigentlich jeder sein Ding ganz nach Wunsch machen. Der Schlüssel dazu liegt vielleicht in der Kommode, auf die Tessa Wolkersdorfer die roten Gummistiefel gepflanzt hat („Draußendaheim Stiefel und Haube“).

 

Die „Scheinbarkeiten“ die sie und Sakowski ins Stadttheater gebracht haben, verursachen jedenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit ein beträchtliches Schau-Vergnügen.

Invitation Archive

Wolf Sakowski

wurde 1950 in Wiesentheid geboren.

1969-1974 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

bei Prof. Gerhard Wendland und Prof. Günter Voglsamer

seit 1975 Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, USA, Kanada, Japan und China

mehrere Auszeichnungen und Stipendien

Wolf Sakowski lebt und arbeitet in Nürnberg.

 

Wolf Sakowskis neuere Bilder sind Schauplatz von gegenständlichen und nichtgegenständlichen Versatzstücken. Scheinbar Collagiertes erweist sich bei näherer Betrachtung als Malerei in Trompe l'oeil Manier. Eine Auswahl an Alltagsgegenständen, Spielzeugmodellen und Nippesfiguren fungiert als „Personal“ und führt vor diversen, zuweilen die klassische Moderne zitierenden Bildhintergründen, ein illusionistisches Eigenleben. So werden in Sakowskis Deutungen von Bühnenstücken wie Ödipus Rex oder Warten auf Godot die „Requisiten“ zu Akteuren.

 

Tessa Wolkersdorfer

wurde 1982 in Nürnberg geboren.

2003 - 2009 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

bei Prof. Peter Angermann

2009 Meisterschülerin bei Prof. Peter Angermann

seit 2009 Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa

mehrere Auszeichnungen

Tessa Wolkersdorfer lebt und arbeitet in Nürnberg.

 

„Grenzen zu überschreiten bzw. gleich ganz aufzuheben birgt immer eine Faszination, aber auch Gefahr in sich. Tessa Wolkersdorfer meistert diese Herausforderung mit einer vermeintlichen Leichtigkeit, indem sie die Gleichzeitigkeit von Innen- und Außenräumen herstellt, die Natur mit Mobiliar konfrontiert und die feste Struktur der Räumlichkeit in einen Schwebezustand versetzt. Zusätzlich erzeugt die Kombination von Gegenständlichem und Abstraktem sowie der Einsatz von spannungsreichen Farbkompositionen eine unverkrampfte Vieldeutigkeit, die faszinierende Bildwelten schafft.“ (Stefanie Boos, Heidelberg, Februar 2016)

Scheinbarkeiten
Gemälde von Wolf Sakowski und Tessa Wolkersdorfer
Stadttheater Fürth, 8. Mai 2016
Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung
von Barbara Leicht M.A.


Meine sehr geehrten Damen und Herren,
die beiden Künstler trennen über 30 Jahre, Tessa Wolkersdorfer ist 1982 geboren, Wolf Sakowski 1950. Gemeinsam ist Ihnen ihr Impetus, ihr künstlerischer Drang, das Studium an der Akademie der Bildenden Künste. Trotz des Alters und Generationsunterschieds bleibt jedoch festzustellen, dass beide durchaus Gemeinsamkeiten besitzen, mal davon abgesehen, dass sie klassische Maler sind.

...weiter lesen!

Current Exhibition: Klinikum Fürth

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„ZUHAUSE“

 

Gabriele Mehlhorn-Decker, Helmut Nennmann, Patrick Preller, Susa Schneider

 

Klinikum Fürth, III. Stock, Hauptgebäude/Mitte, Jakob-Henle-Str. 1, 90766 Fürth

 

22.04. – 31.10.2016

 

Die Ausstellungen sind rund um die Uhr geöffnet.

Vernissage: 22.04.2016

Artworks

Mehlhorn-Decker, Helmut Nennmann, Patrick Preller, Susa Schneider

Preisliste

 

 

Susa Schneider

 

 

 

 

wurde 1963 in Fürth geboren. Sie besuchte die Fachoberschule für Kunst und Gestaltung in Nürnberg sowie die Berufsschule für Werbefotografie. Susa Schneider lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Fürth.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

 

1

was hör ich da?

Colorprint

80 x 60

250

 

2

2 tomaten sagen.

80 x 60

250

 

3

ein wasser, bitte!

50 x 60

200

 

4

mit etwas mehr reis!

50 x 60

200

 

5

der weisse blütenregen.

50 x 60

200

 

6

auf den ich warte.

50 x 60

200

 

 Irrtum vorbehalten.

 

 

Patrick Preller

 

 

 

geboren 1973 in Fürth, schloss an seine Ausbildung zum Kunstschmied ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste an und ist seit 2003 als freischaffender Künstler in Fürth tätig. Themenschwerpunkt seiner Arbeit seit über 15 Jahren sind die freundlichen Monster, die  Patrick Preller meist aus Metall ausschneidet. Er bringt dem Stahl das Lachen bei.

 

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

 

7

Wir sind alle Zuhause

Wandobjekt / Metall

 

920

 

8

Flügge

 

280

 

9

Daheim bei uns

 

920

 

10

Kuckucksuhr

 

360

 

11

Schwarzwälder Torte

 

250

 

12

Muffin Erdbeer

 

250

 

13

Muffin Kirsch

 

250

 

 Irrtum vorbehalten.

 

Gabriele Mehlhorn-Decker

 

 

 

wurde 1965 in Rudolstadt/Thüringen geboren und studierte Städtebau an der Bauhaus-Universität in Weimar. Sie arbeitet als Stadtplanerin in Erlangen und befasst sich als Künstlerin mit Zeichnung, Malerei, Collage und Naturmaterialien.

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

18

Töpfergasse 16

Öl auf Leinwand

80 x 80

1.600

19

Stadt in Rot V

80 x 80

1.600

20

Donnerstags früh um zehn

80 x 80

1.800

21

Zeitlos I

80 x 80

1.800

22

Vor dem Aufwachen

80 x 80

1.600

23

Herr Neumann ist in die Turmstraße verzogen!

80 x 80

1.600

 

 

 

inkl. Rahmen

 Irrtum vorbehalten.

 

Helmut Nennmann

 

 

 

erblickte 1949 in Kunow, Mark Brandenburg, das Licht der Welt. Er war als Garten- und Landschaftsarchitekt tätig, bevor er an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. Helmut Nennmann betreibt seit 1986 ein Atelier und eine Galerie in der Nähe von Wiesentheid.

 

 

 

 

 

 

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preise €

24

Rückkehr

Öl auf Leinwand

60 x 50

580

25

Stay & Go

50 x 50

480

26

Hügele

50 x 50

480

27

Summer

50 x 50

480

28

Auf dem Weg

100 x 80

1.200

29

Weiler

40 x 50

480

30

Ein Platz

60 x 60

580

 

 

 

.

 

 Irrtum vorbehalten.

Press Archive

Fürther Nachrichten, 17.05.2016, CLAUDIA SCHULLER

 

Fürther Klinikum wird zum "Zuhause"

Kunst-Ausstellung der Art-Agency Hammond sorgt für ein unerwartet heimeliges Ambiente

 

FÜRTH - Sich in einer Klinik „daheim“ zu fühlen, ist schwierig. Bilder können entscheidend dazu beitragen, dass man die Umgebung als wärmer, angenehmer und heimeliger erlebt, dass Sterilität und Strenge in den Hintergrund rücken. Im Fürther Klinikum schafft jetzt eine Ausstellung der Art-Agency Hammond mit dem Titel „Zuhause“ diesen Vertrauenseffekt.

Schau an ungewöhnlicher Stelle: Galerist John Hammond mit Gabriele Mehlhorn-Decker, Patrick Preller, Helmut Nennmann und Susa Schneider (von rechts). © Foto: Tim Händel

 

Für Aufheiterung, die in einem Spital immer gut tut, sorgen Patrick Prellers neueste Monster. Jeder Fürther kennt längst die knuddeligen, bunten, vielarmigen Geschöpfe, die sich ihrer Umgebung anpassen und auf nette Art herumspuken. Diesmal sind die freundlichen Geister passend zum Motto der Schau quasi als Preller-WG in kleine Stahl-Häuser hineinmontiert, sie hüpfen aus einer Kuckucksuhr und sitzen in süßen Leckereien von Schokokuchen bis Sahnetorte. Zum Frühstück grüßen sie aus dem Eierbecher.

 

Auch mit einem Augenzwinkern, aber mit philosophischem Nachgang kommen die Colorprints von Susa Schneider daher. Die Digitaldrucke erzählen eine kleine zusammenhängende Geschichte über die Tomaten aus der ersten Fotografie, die offenbar reden können, wenn man ihnen nur genau zuhört.

 

Scharfes Auge

Um einen Wasserfleck auf einer Lackfläche, weiße Blüten und Reis geht es da, wobei die Reihenfolge frei kombiniert werden kann. Die Aufnahmen beweisen Schneiders scharfes Auge und entblättern wie nebenher die Oberfläche der abgelichteten Dinge.

 

Ein Höhepunkt der Schau sind die Werke von Gabriele Mehlhorn-Decker. Man sieht den Öl-auf-Leinwand-Gemälden deutlich an, dass Mehlhorn-Decker studierte Städtebauerin ist und als Stadtplanerin arbeitet. Ihre Häuser offenbaren einen derart liebevollen Blick auf das Phänomen Ortschaft, dass man sich gleich wünscht, dort zu leben — welche Gemeinde auch immer da gemalt wurde.

Eine Heimat in der Kunst sozusagen. Die Häuser in weichem Ocker- oder Milchkaffee-Farbton sind leicht schräg und scheinen älter zu sein, Wolkenkratzer oder spiegelnde, hässliche Glasfassaden gibt es in dieser Welt nicht. Und doch bleibt einem Fachwerk-Kitsch erspart.

 

Helmut Nennmann steuert Ölbilder bei, die Natur zeigen, einen Weg, einen Hügel, ziehende Wolken in den Fokus rücken und dann praktisch ins Innere eines Hauses schwenken, um dort Details aufzugreifen.

Dabei sind die Landschaftsstücke inszeniert, sie setzen sich aus einzelnen Fragmenten zusammen und ergeben etwa Neues, das so in der Realität nicht existiert. Alles scheint in Bewegung, als habe Nennmann es auf einer Reise wahrgenommen.

Zu sehen bis Ende Oktober im Klinikum, Hauptgebäude Mitte  

 

Invitation Archive