A R T - A G E N C Y H A M M O N D
CELEBRATING OVER 45 YEARS OF SUCCESS
The past 45 years were an extraordinary journey and to have worked with the people we met along the way was the privilege of a lifetime.
Current Exhibition
Vernissage: 15.03.2026
Wie leben wir im 21. Jahrhundert? Wie nehmen wir die uns umgebende Welt wahr? Was ist Realität, was Imagination bzw. Inszenierung? – Über solch grundlegenden Fragen entspinnt sich der Dialog zwischen einer Fürther Malerin und einem Nürnberger Fotografen. Beide erzählen mit ihren Bildern ungeschriebene Geschichten von Stadtwelten und Weltstädten.
Wenn Bogaczewicz/Höhn Themen urbaner Zivilisation verhandeln, gehen sie dies interpretationsoffen und von verschiedenen Seiten an, um immer wieder erstaunliche Berührungspunkte zu finden. Ihre künstlerische Perspektive kreist um den gebauten Raum und hinterfragt in einem umfassenderen, kosmologischen Sinn unser architektonisches Verständnis von Natur.
So überrascht Höhn, bekannt vor allem durch atemberaubende Fotografien von Megacities, im Stadttheater zugleich mit ungewöhnlichen, Irritationen hervorrufenden Aufnahmen moderner Architektur im alpinen Bereich. Bogaczewicz wiederum, deren Leitmotiv die poetische Durchdringung von innerer und äußerer Welt ist, widmet sich vielschichtigen Aspekten ihrer Wahlheimatstadt Fürth und den diversen, dort ansässigen Menschen.
Dr. Harald Tesan, Kunsthistoriker
Maja Bogaczewicz & Christian Höhn
STORIES UNTOLD
Stadttheater Fürth
15.03. - 05.05.2026
Vernissage: Sonntag, den 15. März 2026 um 11 Uhr
im Stadttheater Fürth, Königstraße 116, 90762 Fürth,
Tel.: 0911 - 974 24 10
Laudatio: Dr. Harald Tesan, Kunsthistoriker
Ausstellungsdauer: 15. März bis 05. Mai 2026
Die Ausstellung kann besichtigt werden in der Zeit zwischen
60 und 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn oder zu einer anderen
Zeit nach Vereinbarung mit
Art-Agency Hammond
Tel.: 0911-77 07 27
E-Mail: aah@art-agency-hammond.de
www.art-agency-hammond.de
Artist Profile
Maja Bogaczewicz
Maja Bogaczewicz ist Malerin und Zeichnerin, deren Werk sich mit der Frage nach der Orientierung des Menschen in einer zunehmend komplexen und vielschichtigen Wirklichkeit beschäftigt. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis ist die Wahrnehmung selbst – jene fragile Zone, in der Erinnerungen, Imaginationen und reale Beobachtungen ineinander übergehen und neue Bildräume entstehen.
Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen Figuren, die durch atmosphärisch dichte, oft mehrdeutige Bildlandschaften wandern. Diese Protagonistinnen und Protagonisten erscheinen weniger als individuelle Porträts denn als Stellvertreter existenzieller Erfahrungen. Zwischen Alltäglichkeit und Transzendenz entfalten sich Szenen, die Fragen nach Identität, Zeit, Raum und dem Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt aufwerfen.
Bogaczewicz verbindet in ihrer Malerei und Zeichnung eine sensible, poetische Bildsprache mit einer offenen narrativen Struktur. Ihre Werke oszillieren zwischen Realität und innerer Vorstellung und eröffnen dem Betrachter Räume für Assoziation, Erinnerung und persönliche Interpretation.
Artist Profile
Christian Höhn
Christian Höhn ist ein deutscher Fotograf, dessen Arbeiten sich mit urbanen Räumen, Architektur und den visuellen Strukturen moderner Städte auseinandersetzen. In langfristigen Werkserien dokumentiert er Metropolen, Verkehrsräume und architektonische Landschaften und untersucht dabei die Wechselwirkung zwischen Raum, Zeit und menschlicher Präsenz. Seine Projekte führten ihn unter anderem nach New York, Tokio, China und in den Nahen Osten.
Höhns Arbeiten wurden international in Museen, Galerien und Fotofestivals gezeigt, darunter bei der Triennale der Photographie Hamburg, im Kunstmuseum Erlangen sowie bei Ausstellungen in Venedig, Florenz und Kharkiv. Mehrere Publikationen, darunter „China Megacity“ und „One Station“, dokumentieren seine fotografischen Werkgruppen.
Er ist Mitglied im BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer) und in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).
Virtual Tour
Artworks
Christian Höhn
Press
Fürther Nachrichten, 27.03.2026, MICHAELA HÖBER
Wo Orte und Zeiten verschmelzen
Maja Bogaczewicz und Christian Höhn beleuchten pointiert das Verhältnis von Natur und Architektur
Vielschichtig: "Blumenstraße heißt das Gemälde von Maja Bogaczewicz. Die 1983 in Krakau geborene Bildende Künstlerin lebt seit 2014 In Fürth. Foto: Maja Bogaczewicz
FÜRTH - Prominente Vertreter der Fürther und Nürnberger Kunstszene im Stadttheater: "Stories Untold" ist der Titel der Gemeinschaftsausstellung von Malerin Maja Bogaczewicz und Fotograf Christian Höhn im Stadttheater. Es geht um die unbekannten, nicht erzählten Geschichten, die in den Straßenschluchten und hinter den Fassaden der Häuser schlummern.
Es sind die auf den ersten Blick nicht sichtbaren Themen, individuelle Schicksale oder geschichtliche Zusammenhänge, mit denen sich die in Fürth lebende Maja Bogczewicz beschäftigt. Christian Höhn, bekannt für seine großformatigen Aufnahmen asiatischer Mage-Citys, interessiert sich für das Weltbild und die Werte, die solch ein Stadtorganismus zum Ausdruck bringt Beide Künstler zeigen Werke, die um das Verhältnis zwischen Natur und Architektur kreisen und Architektur als Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse sehen.
„In meiner Malerei fühle ich mich frei, entfernte Orte und Zeiten zu verschmelzen und das Dargestellte zu verfremden, um die unsichtbaren Aspekte einer Stadt zu zeigen“, so Bogaczewicz. Sie wirft einen Blick auf die Menschen und ihren urbanen Raum, hier vorrangig die Wahlheimat Fürth. Ihre Perspektive zeigt das innere Leben der Stadt, ungewöhnliche, fast intime Blicke durch Hausfassaden, die in andere Räume und Zeiten führen.
Hinter den Schichtungen offenbaren sich verborgene Sinnebenen. „Menschen, die diese verschiedenen Zeiträume durchwandern, sind die eigentlichen Protagonisten meiner Kunst“, sagt die Malerin, die ihr Atelier in der Moststraße hat. Neu bei Bogaczewicz sind surreal wirkende Arbeiten wie „On the other side“, die gerade ganz frisch aus ihrem Atelier kommt und das Märchenschloss Neuschwanstein wie eine Spielzeugburg in einem Aquarium erscheinen lässt; darüber schweben grün schillernde Fische. Im Hintergrund ist eine Anspielung auf ihre Nepalreise zu erkennen, nämlich der heilige Berg Machapucharé, der nicht bestiegen werden darf. Das Werk „Ludwig-Erhardt-Zentrum: Winter“ zeigt vor der schicken Museumsfassade eine einsame Flaschensammlerin an einem Mülleimer, links davon erhebt sich der Fürther Rathausturm in der magischen Lichtstimmung der Blauen Stunde. Das Werk verweist auf gesellschaftliche Brüche und erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Unruhe.
Höhns Panoramabild der „Garbage City“ dokumentiert eines der ärmsten Viertel Kairos, ein Slumgebiet, das in Müllsäcken versinkt. Hier leben die Menschen unter schlimmsten Bedingungen vom Müllsammeln und Recyceln. Kontrastprogramm: Gleich daneben hängt „Donald Trump’s View“ und zeigt einen Blick aus dem Trump-Tower in New York auf die unverwechselbare Architektur Manhattans. In Höhns neuer Serie „Windy“ nimmt der Fotograf ebenfalls bizarre Kontraste in den Fokus: Von Menschen geschaffene Hypermoderne Bauten inmitten einer verschneiten Bergwelt, die wie gestrandete Ufos wirken, wie etwa das Ausstellungshaus auf dem Timmelsjoch in 2700 Metern Höhe oder das Messner-Museum von Stararchitektin Zaha Hadid inmitten der kantigen Felswände der Dolomiten; weil Höhn nur ein Fragment einfängt, wirkt es wie ein Fremdkörper.
Auch vertraute Motive aus der Region finden sich in dieser Ausstellung. So nahm der Fotograf mit Großformatkamera und in Langzeitbelichtung vom Dach der Innenstadtbibliothek die Abendstimmung über der Kärwa in weichen, pastelligen Farben auf. „Nürnberg 2020“ ist eine ungewöhnliche Montage aus zwei Fotografien, die er zu einer übereinanderlegt: das Volksfest im Sommer auf dem Hauptmarkt und kontrastierend dazu, vom selben Standpunkt fotografiert, der Platz im Winter mit verschneiten Dächern und Weihnachtsbäumen. Es bleibt die spannende Frage: Was ist Realität Imagination, was Imagination, was Inszenierung?
Invitation
Past Exhibition
Press Conference: 29.10.2025
Virtual Tour
Artist Profile
Günther Spath
Günther Spath
Geboren 1947 im Raum Nürnberg – lebt und arbeitet in Oberasbach
„Malen ist meine Meditation.“
Malen ist für mich Meditation – eine Zuflucht und ein zeitloser Zustand, in dem das Ego schweigt und ich ganz bei mir bin. In dieser stillen, schöpferischen Zone finde ich Ausgeglichenheit und innere Klarheit.
Der Impuls zum Zeichnen und Malen entstand bereits in meiner Kindheit. In meiner Jugend erhielt ich eine künstlerische Ausbildung bei renommierten Nürnberger Künstlern wie Franz Vornberger, Georg Weidenbacher und Erich Kohout.
Später besuchte ich verschiedene Aquarellkurse, die mir die ganze Vielfalt und Ausdruckskraft dieser Maltechnik eröffneten. Besonders fasziniert mich bis heute das Zusammenspiel von Licht und Farbe auf dem Papier – es war Liebe auf den ersten Blick. Seit diesem Erlebnis arbeite ich überwiegend mit Aquarellfarben und entdecke in jedem neuen Werk die meditative Tiefe dieser Kunstform aufs Neue.
Price List
Günther Spath
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Nr. |
Titel |
Technik |
HxB in cm |
Preis in € |
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201 |
Fürth, Hornschuchpromenade |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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202 |
Stein, Altes Bäckerhaus |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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203 |
Fürth, Krautheimer Krippe |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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204 |
Veitsbronn, Streuobstwiese im Lehrgarten |
Aquarell |
37x50 |
650.- |
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205 |
Fürth, Berolzheimerianum |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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206 |
Blick auf Ammerdorf |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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207 |
Stadeln, Muggenhöfer Bauernhaus |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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208 |
Ansicht von Großhabersdorf |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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209 |
Puschendorf, St. Wolfgang |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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210 |
Fürth, Kinderkarussell auf der Michaeliskirchweih |
Aquarell |
28x38 |
520.- |
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211 |
Fürth, Königstraße |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
212 |
Winterimpression am Hainberg |
Aquarell |
37x52 |
720.- |
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213 |
Herbstimpression Fürther Stadtwald |
Aquarell |
37x52 |
720.- |
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214 |
Verschachtelung |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
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215 |
Nürnberg an der Museumsbrücke |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
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216 |
Zirndorf, Der kleine Grieche |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
217 |
SpVgg Greuther Fürth |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
218 |
Langenzenn, Markttag |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
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219 |
oh weh, oh weh |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
|
220 |
Dorfidylle mit Löschweiher |
Acryl |
56x76 |
1260.- |
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221 |
Pferde machen den Menschen |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
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222 |
Nürnberg, Blick aufs Neutor |
Acryl |
76x56 |
1360.- |
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223 |
Ob sie vielleicht noch kommt |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
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224 |
Flucht vor Pflutschnäße |
Acryl |
50x67 |
1160.- |
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225 |
Sie kommt, sie kommt |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
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226 |
Rundfahrt bei Schietwetter |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
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227 |
Frühsommer |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
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228 |
Newsletter |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
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Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.