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Sparkasse Fürth, Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Germany

 

STREET LIFE

Barbara Lidfors

 

Sparkasse Fürth

Kundenhalle, Maxstr. 32,

90762 Fürth

 

07.04. – 05.05.2017

Vernissage: 06.04.2017

Artworks

Barbara Lidfors

Invitation

Barbara Lidfors

STREET LIFE

Sparkasse Fürth

07.04. – 05.05.2017

 

Vernissage: Donnerstag 06.04.2017

um 19.00 Uhr

in der Kundenhalle, Maxstr. 32,

90762 Fürth

 

Einführung: Margit Mohr (Leiterin Galeriehaus Nord, Nürnberg)

Musik: Heike Wetzel Yates (Flöte) & Michael Flügel (Piano)

 

Barbara Lidfors und die Sparkasse Fürth freuen sich auf Ihr Kommen

 

STREET LIFE

Barbara Lidfors

Die Dokumentation von Lebenswirklichkeit hat die amerikanische Künstlerin Barbara Lidfors zum Mittelpunkt ihrer figürlichen Arbeiten gemacht. Sie malt Menschen, die unauffällig ihr Leben bestreiten, die nicht immer im allgemeinen Interesse der Öffentlichkeit stehen. Die Werke von Barbara Lidfors leben von den erzählerischen Momenten und geben Ausdruck von der Bedeutsamkeit des Zufälligen und der Ausschnitthaftigkeit des Lebens. In ihren Bildern erzählt die Künstlerin Kurzgeschichten aus alltäglichen Zwischenmomenten, deren bruchstückhafter Charakter eine Fortsetzung verlangt. Das Wechselspiel zwischen dem Menschen und den Einflüssen seiner Umgebung rückt dadurch ins Licht und weckt im Betrachter den Nachhall seiner eigenen Empfindungen.

 

Barbara Lidfors lebt seit 1982 in Deutschland und hat 2001 ihr Magisterstudium in Kunst am Vermont College in Montpellier, Vermont, USA abgeschlossen. Von 2002-2005 hat sie amerikanischen Soldaten unterrichtet als Assistenzprofessorin für Kunst an der University of Maryland in Europe. Sie wohnt seit 2003 in Fürth mit Atelier Auf AEG in Nürnberg und hat in zahlreichen europäischen Ländern ihre figürlichen Bilder ausgestellt, sowie China, USA und Uganda.

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„Ein Hauch von Lila“

 

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner,

Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Klinikum Fürth

III. Stock, Hauptgebäude/Mitte, Jakob-Henle-Str. 1,

90766 Fürth

 

22.03. – 30.10.2017

Vernissage: 22.03.2017

Artworks

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Press

Fürther Nachrichten, 29.03.2017, SIGRUN ARENZ

 

Neue "Lila Ecke" und reichlich Kunst im Fürther Klinikum

Art-Agency Hammond präsentiert Werke von Dauerer, Feiner, Hirthammer und Wellhöfer  

 

FÜRTH - Lila ist eine Farbe vieler Facetten und teilweise widersprüchlicher Assoziationen. Im Fürther Klinikum steht sie für Zuwendung in der "Lila Ecke". 20 Jahre schon gibt es diesen Ort der Begegnung für Patienten und Angehörige. Ehrenamtliche Helfer begleiten, trösten, hören zu und helfen. Vom ersten Stock ist die Lila Ecke nun in neuem Gewand in den dritten Stock verlegt und mit Kunst eingeweiht worden.

Der Künstler Josef Hirthammer (von links), Galerist John Hammond , Künstlerin Ilse Feiner, OB Thomas Jung und Künstlerin Ria Wellhöfer bei der Vernissage. © Foto: André De Geare

 

Helfer, Patienten, Ärzte und viele weitere Besucher drängten sich in dem Raum, um an der Einweihung und der Eröffnung einer durch die Art-Agency Hammond ausgerichteten Ausstellung teilzunehmen. Die Künstler Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer und Ria Wellhöfer haben sich auf die Örtlichkeit eingelassen, haben Bilder und Fotografien beigesteuert, die passend zum Raum unter dem Titel "ein Hauch von Lila" stehen.

 

So dominieren etwa in Feiners großformatigem Acrylbild "Kulisse Berg" purpurne Felder im Vordergrund eine toskanisch anmutende Landschaft mit Zypressen und Berghängen im Hintergrund. Das Lila taucht in einem kleineren Bild mit Tulpen wieder auf, oder in Wellhöfers Fotodrucken von Blumen, in denen der genaue, der nahe Blick auf die Natur im Zentrum steht. Es sind keine spektakulären Fotos, sie zeigen, was jeder sehen kann, der etwa eine Blume aus der Nähe betrachtet – genau den Blick, für den die meisten Menschen sich die Zeit nicht nehmen. In der Krankenhaussituation kann das anders sein, dort wendet sich die Aufmerksamkeit Dingen zu, die im Alltag unwichtig, selbstverständlich oder unrentabel erscheinen.

 

Diese Gelegenheit zur Neubesinnung, so erklären die Mitarbeiter der Klinikseelsorge, die von Anfang an eng mit den "Lila Diensten" im Klinikum zusammenarbeiten, ist gut für die Seele. In seinem Grußwort erinnert OB Thomas Jung daran, dass für ein Projekt wie die "Lila Ecke" letztlich die Menschen entscheidend sind, und dankt den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die dazu beitragen, den ganzen Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Blick zu nehmen. Heilung für Körper und Geist, so betont er, geht über das hinaus, was Krankenkassen abrechnen, und wäre ohne freiwilliges Engagement unmöglich.

 

Damit auch bei der Vernissage alle Sinne angeregt werden, gab es neben den Bildern fürs Auge, neben Getränken und Häppchen zum Schmecken und Riechen auch noch etwas zum Hören: Heike Wetzel Yates gestaltete (gemeinsam mit Susanne Bunya-Schön am Klavier) auf der Flöte den musikalischen Teil der Feier. Vor dem Bild der Krokusse flattern in Bachs Menuett die Töne der Flöte auf und nieder, ruhig bewegt zuerst, dann wild hin- und herschwirrend wie ein hyperaktiver Schmetterling angesichts einer üppigen Blumenwiese.  

Invitation

„EIN HAUCH VON LILA“

 

Lila entsteht durch eine Mischung aus Rot und Blau, es symbolisiert zugleich Feuer und Wasser, Körper und Geist. Das spannende Spektrum der Farbe Lila von Flieder bis Violett präsentieren Gabriela Dauerer, Ilse Feiner und Josef Hirthammer in Malerei und Ria Wellhöfer in Fotografie.

 

 

Gabriela Dauerer wurde 1958 in Nürnberg geboren und absolvierte ihr Kunststudium in Nürnberg und Nizza. Seit 1986 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, stellt in Europa, USA und Asien aus und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

 

Ilse Feiner wurde 1947 in Roding (Oberpfalz) geboren und lebt seit 1967 in Franken. Seit 1995 sind ihre farbintensiven Werke in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2012 und 2014 war sie Preisträgerin beim Kunstpreis der NN.

 

Josef Hirthammer kam 1951 In Bad Reichenhall zur Welt und studierte an der Kunstakademie in München. 1980 gründete er die Künstlergruppe ZEICHEN. Intensiv beschäftigte ihn das Motiv Mensch in Malerei und Zeichnung. Seit einigen Jahren arbeitet er verstärkt in und mit der Natur.

 

Ria Wellhöfer, geboren 1970 in Uffenheim, aufgewachsen in Fürth, ausgebildet als Portraitfotografin, lebt  seit 2010 wieder in Fürth. Ihre Naturfotografien entstehen nur bei Tageslicht und werden nicht nachbearbeitet. Mal zart zurückhaltend oder kraftvoll dominant, immer farbenprächtig und präsent, präsentiert sie ihre Sicht der Natur.

 

 

Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © John Hammond

 

 

„Crowded Spaces“

 

Akbar Akbarpour

 

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth, Bavaria

 

19.03. – 16.05.2017

 

 

 

 Vernissage: 19.03.2017

Eröffnungsrede: Georg von Matuschka

Ausstellung: Akbar Akbarpour

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Artworks

Akbar Akbarpour

Invitation

Press

Fürther Nachrichten, 21.03.2017, SABINE REMPE

 

Überfüllte Räume im Stadttheater Fürth

"Crowded Spaces": John Hammond zeigt neue Arbeiten von Akbar Akbarpour

 

FÜRTH - Sein Farbauftrag gleicht einer Eruption. Die Verve, mit der Akbar Akbarpour an seinen Bildern arbeitet, ist unverkennbar. Im Stadttheater sind jetzt unter dem Titel "Crowded Spaces" Werke des aus dem Iran stammenden Künstlers aus den vergangenen drei Jahren zu sehen.

In der Seelenruhe liegt die künstlerische Kraft: Akbar Akbarpours Ölgemälde wirken wie von wilder Hand geschaffen. Tatsächlich ist das Schaffen des gebürtigen Iraners von exakter Planung geprägt. © Foto: André De Geare


 

Wer den Titel von Akbar Akbarpours aktueller Werkschau spaßeshalber bei Google eingibt, der bekommt als erstes Tipps gegen Platzangst angeboten. "Crowded Spaces", also überfüllte Räume, wecken freilich auch ohne Mitwirkung der Suchmaschine ungute Gefühle. Sechs Arbeiten einer Reihe, die er mit dem gleichen vielsagenden Titel versah, zeigt der 53-Jährige nun im Foyer des Stadttheaters.

 

Wer mag, der kann und wird menschliche Schemen erkennen, die sich auf den großformatigen Bildern einen Platz erkämpfen. Ob der nun an der Sonne liegt oder im Schatten des Seins, spielt eigentlich keine Rolle. Denn was hier fehlt, ist stets der Raum, der zur individuellen Entfaltung doch unabdingbar scheint. Akbarpour wäre wohl nicht Akbarpour, wenn nicht auch diese Arbeiten vertraute Zeichen seines Umgangs mit den malerischen Mitteln zeigen würden. Wieder hat er die Ölfarbe mehrschichtig auf die Leinwand gebracht. Bis zu zehn Zentimeter hoch kann sich so ein Farbausstoß dem Betrachter entgegen bäumen. Unvorstellbar eigentlich, dass der Künstler in aller Seelenruhe und mit sanftem Schwung seine Farben auftrug. Die gespaltene Textur spricht vielmehr von heftiger Bewegung in Hand und Sinn.

 

Der Mann, der sein Studium an der Nürnberger Akademie als Meisterschüler bei Christine Colditz abschloss und für den Fürth zu einem Lebensmittelpunkt wurde, versteht seine Kunst meisterlich. Er fühlt sich in die Substanz seines Materials ein, dessen Agilität auf der Leinwand noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Sein expressiver Elan kennt keine Zurückhaltung, und doch sprechen seine Werke auch von Kontrolle und Zurückhaltung. Davon zeugt zum Beispiel der sehr genau überlegte Grad der Abstraktion in seinen Bildern, der niemals auch nur eine Spur von spontan und absichtslos wirkt, sondern exakt geplant. Ein intimes Verhältnis verbindet Akbar Akbarpour mit dem Kosmos der Farben. Sie scheinen sich ihm in all ihrer Vielfalt zu öffnen und zu offenbaren, Codes gleich setzt er seine Schattierungen ein, damit sie davon sprechen, was er zu sagen hat.

 

Und es ist genau diese sehr nachdrückliche Farbgebung, die den Betrachter bei einem Bild wie etwa seinem "Crowded Spaces VI" zum Grübeln bringt. Beinahe heiter stimmen trotz des machtvollen Auftrags die Töne, die er hier einsetzt, und plötzlich erscheinen die überfüllten Räume gar nicht mehr so klaustrophobisch, sondern erinnern an die Art von Massenaufläufen, in die sich manch einer gänzlich freiwillig stürzt – angefangen vom Sommertag im Freibad bis hin zur Nacht im angesagten Club. Hier sind vielleicht gar keine Tipps gegen Platzangst nötig. Wer sagt denn, dass nicht ein williges Verschmelzen im großen Ganzen diesmal das Ziel der Sehnsüchte ist?

Zwischen 2014 und 2016 entstand, was Akbarpour bis 16. Mai im Stadttheater zeigt. Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Art-Agency Hammond ist ein Wiedersehen. Überraschende Brüche tun sich nicht auf. Hier arbeitet ein Künstler an einem Werk, dass auf seine Weise linear anmutet, konsequent und beständig.