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Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © John Hammond

 

EINGERITZT UND ZUGESPITZT

Meisterliches von 4 Grafikern

 

Diego Bianconi, Stephan Klenner-Otto, Andreas Rudloff, Peter Thiele

 

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth

 

19.11.2017 - 16.01.2018

Vernissage: 19.11.2017

Artworks

Diego Bianconi

Diego Bianconi
1957 geboren in Muralto bei Locarno, Schweiz
1972 – 1973  Kunstschule C.S.I.A. in Lugano, Schweiz
1985 – 1988  Atelier bei Remo Rossi in Locarno, Schweiz
1986 – 1988  Studium bei Leo Maillet in Verscio, Schweiz
1988 – 1995  Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg, Malereistudium, Meisterschüler
Seit 1995 verschiedene Lehraufträge an Nürnberger Hochschulen
2001 Gründung  „Chalkografisches Forschungslabor“

Stephan Klenner-Otto
1959 geboren in Kulmbach, Oberfranken
1975 – 1979 Ausbildung zum Zeichner und Drucker
Seit 1976 Gruppen- und Einzelausstellungen
1998 Kulturförderpreis des Landkreises Kulmbach
Stephan Klenner-Otto lebt und arbeitet in Neudrossenfeld, Oberfranken.

 

Artworks

Andreas Rudloff

Andreas Rudloff
1963 in Plauen geboren
Ausbildung und Abitur als Textilzeichner
1985 –89 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Halle/Saale
1989 –91 Designer bei Halbmond-Teppichwerke Oelsnitz/V.
Seit 1992 Arbeit als freiberuflicher Künstler
Seit 1994 Lehrtätigkeit am Beruflichen Schulzentrum e. o. Plauen (Druckgrafik, Darstellung)

Artworks

Peter Thiele

Peter Thiele
1938 in Nürnberg geboren
1955 - 1966 Studium an der Folkwangschule in Essen
1977 Förderpreis der Stadt Nürnberg
1967 - 2003 Lehrer und Professor für Grundlehre, Grafik und Illustration an der FH Nürnberg
1991 Gastdozent in Canberra
Peter Thiele lebt und arbeitet in Nürnberg.

Invitation

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„Ein Hauch von Lila“

 

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner,

Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Klinikum Fürth

III. Stock, Hauptgebäude/Mitte, Jakob-Henle-Str. 1,

90766 Fürth

 

22.03. – 28.11.2017

Vernissage: 22.03.2017

Artworks

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Press

© Fürther Nachrichten, 29.03.2017, SIGRUN ARENZ

 

Neue "Lila Ecke" und reichlich Kunst im Fürther Klinikum

Art-Agency Hammond präsentiert Werke von Dauerer, Feiner, Hirthammer und Wellhöfer  

 

FÜRTH - Lila ist eine Farbe vieler Facetten und teilweise widersprüchlicher Assoziationen. Im Fürther Klinikum steht sie für Zuwendung in der "Lila Ecke". 20 Jahre schon gibt es diesen Ort der Begegnung für Patienten und Angehörige. Ehrenamtliche Helfer begleiten, trösten, hören zu und helfen. Vom ersten Stock ist die Lila Ecke nun in neuem Gewand in den dritten Stock verlegt und mit Kunst eingeweiht worden.

Der Künstler Josef Hirthammer (von links), Galerist John Hammond , Künstlerin Ilse Feiner, OB Thomas Jung und Künstlerin Ria Wellhöfer bei der Vernissage. © Foto: André De Geare

 

Helfer, Patienten, Ärzte und viele weitere Besucher drängten sich in dem Raum, um an der Einweihung und der Eröffnung einer durch die Art-Agency Hammond ausgerichteten Ausstellung teilzunehmen. Die Künstler Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer und Ria Wellhöfer haben sich auf die Örtlichkeit eingelassen, haben Bilder und Fotografien beigesteuert, die passend zum Raum unter dem Titel "ein Hauch von Lila" stehen.

 

So dominieren etwa in Feiners großformatigem Acrylbild "Kulisse Berg" purpurne Felder im Vordergrund eine toskanisch anmutende Landschaft mit Zypressen und Berghängen im Hintergrund. Das Lila taucht in einem kleineren Bild mit Tulpen wieder auf, oder in Wellhöfers Fotodrucken von Blumen, in denen der genaue, der nahe Blick auf die Natur im Zentrum steht. Es sind keine spektakulären Fotos, sie zeigen, was jeder sehen kann, der etwa eine Blume aus der Nähe betrachtet – genau den Blick, für den die meisten Menschen sich die Zeit nicht nehmen. In der Krankenhaussituation kann das anders sein, dort wendet sich die Aufmerksamkeit Dingen zu, die im Alltag unwichtig, selbstverständlich oder unrentabel erscheinen.

 

Diese Gelegenheit zur Neubesinnung, so erklären die Mitarbeiter der Klinikseelsorge, die von Anfang an eng mit den "Lila Diensten" im Klinikum zusammenarbeiten, ist gut für die Seele. In seinem Grußwort erinnert OB Thomas Jung daran, dass für ein Projekt wie die "Lila Ecke" letztlich die Menschen entscheidend sind, und dankt den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die dazu beitragen, den ganzen Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Blick zu nehmen. Heilung für Körper und Geist, so betont er, geht über das hinaus, was Krankenkassen abrechnen, und wäre ohne freiwilliges Engagement unmöglich.

 

Damit auch bei der Vernissage alle Sinne angeregt werden, gab es neben den Bildern fürs Auge, neben Getränken und Häppchen zum Schmecken und Riechen auch noch etwas zum Hören: Heike Wetzel Yates gestaltete (gemeinsam mit Susanne Bunya-Schön am Klavier) auf der Flöte den musikalischen Teil der Feier. Vor dem Bild der Krokusse flattern in Bachs Menuett die Töne der Flöte auf und nieder, ruhig bewegt zuerst, dann wild hin- und herschwirrend wie ein hyperaktiver Schmetterling angesichts einer üppigen Blumenwiese.  

Invitation

„EIN HAUCH VON LILA“

 

Lila entsteht durch eine Mischung aus Rot und Blau, es symbolisiert zugleich Feuer und Wasser, Körper und Geist. Das spannende Spektrum der Farbe Lila von Flieder bis Violett präsentieren Gabriela Dauerer, Ilse Feiner und Josef Hirthammer in Malerei und Ria Wellhöfer in Fotografie.

 

 

Gabriela Dauerer wurde 1958 in Nürnberg geboren und absolvierte ihr Kunststudium in Nürnberg und Nizza. Seit 1986 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, stellt in Europa, USA und Asien aus und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

 

Ilse Feiner wurde 1947 in Roding (Oberpfalz) geboren und lebt seit 1967 in Franken. Seit 1995 sind ihre farbintensiven Werke in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2012 und 2014 war sie Preisträgerin beim Kunstpreis der NN.

 

Josef Hirthammer kam 1951 In Bad Reichenhall zur Welt und studierte an der Kunstakademie in München. 1980 gründete er die Künstlergruppe ZEICHEN. Intensiv beschäftigte ihn das Motiv Mensch in Malerei und Zeichnung. Seit einigen Jahren arbeitet er verstärkt in und mit der Natur.

 

Ria Wellhöfer, geboren 1970 in Uffenheim, aufgewachsen in Fürth, ausgebildet als Portraitfotografin, lebt  seit 2010 wieder in Fürth. Ihre Naturfotografien entstehen nur bei Tageslicht und werden nicht nachbearbeitet. Mal zart zurückhaltend oder kraftvoll dominant, immer farbenprächtig und präsent, präsentiert sie ihre Sicht der Natur.