A R T - A G E N C Y H A M M O N D
CELEBRATING OVER 45 YEARS OF SUCCESS
The past 45 years were an extraordinary journey and to have worked with the people we met along the way was the privilege of a lifetime.
Current Exhibition
Vernissage: 18.01.2026
SCHNITTSTELLEN
markieren Momente, in denen unterschiedliche Systeme miteinander in Beziehung treten und einen Austausch ermöglichen.
Der Künstler steht mit seinem Werk im Dialog, das Werk kommuniziert wiederum mit dem Betrachter. Erst in diesem Austausch entfaltet es seine Wirkung und eröffnet neue Bedeutungsräume.
Wo finden sich die Schnittstellen der Arbeiten von
Andreas Heindl und Kurt
Neubauer?
Erleben Sie die Begegnung von zwei realistischen Malern.
Vernissage: Sonntag, den 18. Januar 2026 um 11 Uhr
im Stadttheater Fürth, Königstraße 116, 90762 Fürth,
Tel.: 0911 - 974 24 10
Einführung: Hans-Peter Weigel, Radio-Autor, Künstlerpfarrer (em.)
Ausstellungsdauer: 18. Januar bis 10. März 2026
Die Ausstellung kann besichtigt werden in der Zeit zwischen
60 und 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn oder zu einer anderen
Zeit nach Vereinbarung mit
Art-Agency Hammond
Tel.: 0911-77 07 27
E-Mail: aah@art-agency-hammond.de
www.art-agency-hammond.de
Artist Profile
Andreas Heindl
Geboren 1974 in Thalmässing, lebt und arbeitet in Mittelfranken.
Seit den 2000er-Jahren intensive Beschäftigung mit Malerei, zahlreiche Ausstellungen u. a. in Nürnberg, Fürth, München und auf Burg Abenberg.
Heindls Werke zeigen Spuren und Schichten menschlicher Erfahrung.
Wie szenische Räume entfalten sie sich als Bühnenbilder eines inneren Geschehens – leise, intensiv, vieldeutig. Ein Dialog zwischen Nähe, Distanz und Erinnerung.
Die Werke sind von surrealistischen Motiven geprägt – der Mensch und seine Zukunft im Mittelpunkt. In kraftvollen, symbolgeladenen Bildern reflektiert er gesellschaftliche Entwicklungen, Fragen der Verantwortung und der Sehnsucht nach einer besseren Welt. Seine jüngsten Werkserien „Kinder der Freiheit“ und „Kultur der Destruktion“ zeigen seine präzise Technik und tiefe emotionale Ausdruckskraft.
Artist Profile
Kurt Neubauer
Geboren 1966 in Nürnberg, wo er auch lebt und arbeitet.
Von 1994 bis 2000 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Professor Johannes Grützke (2000 Meisterschüler).
1996 eröffnete er sein Grafikatelier in Nürnberg und arbeitet seitdem als freischaffender Maler und Grafiker.
Der zeitgenössische Impressionist malt bevorzugt „pleinair“ – direkt im Freien. In seinen Bildern fängt er Lichtsituationen und städtische Szenen mit atmosphärischer Dichte ein. Statt romantischer Müßiggänger zeigt Neubauer Menschen im modernen Alltag – beim Arbeiten, Einkaufen, Unterwegssein. Mit klaren Kompositionen und feinem Gespür für Farbklänge verwandelt er urbane Momente in poetische Impressionen – ein Meister moderner, unprätentiöser Romantik.
Arne Stahls Werke vereinen eine klare Formensprache mit expressiver Dynamik und eröffnen dabei neue, überraschende Perspektiven auf das Alltägliche.
Erleben Sie einen inspirierenden Dialog von Farbe und Form – und lassen Sie sich von der kreativen Spannung zwischen zwei individuellen künstlerischen Handschriften begeistern.
Virtual Tour
Artworks
Andreas Heindl
Price List
Andreas Heindl
|
Nr. |
Titel |
Technik |
Maße |
Preise |
|
|
Foyer |
|
|
|
|
101 |
Ausrottung |
Öl auf Leinwand |
140 x 130 |
1.600 |
|
102 |
Anfang ist klein |
Öll auf Leinwand |
140 x 120 |
1.600 |
|
103 |
Motivation (8 Stück) |
Papier Holz Metall |
21 x 14,8 |
je 130 |
|
104 |
Zeitloch |
Öl auf Leinwand |
80 x 140 |
1.200 |
|
105 |
Schnitt |
Öl auf Leinwand |
140 x 100 |
1.300 |
|
106 |
Flüssiges Licht |
Öl auf Leinwand |
140 x 90 |
1.000 |
|
107 |
Schattenfahrt |
Öl auf Leinwand |
120 x 60 |
600 |
|
108 |
Klangbleicher Leib |
Öl auf Leinwand |
140 x 120 |
1.600 |
|
109 |
Auf der Welt zuhause (8 Stück) |
Papier Holz Metall |
21 x 14,8 |
je 130 |
|
110 |
Verlust |
Öl auf Leinwand |
140 x 140 |
1.600 |
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Rang |
|
|
|
|
111 |
Verherrlichung |
Öl auf Leinwand |
140 x 120 |
1.200 |
|
112 |
Waffenruhe |
Öl auf Leinwand |
160 x 140 |
1.500 |
|
113 |
Großes Erwarten |
Öl auf Leinwand |
200 x 110 |
2.200 |
Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.
Artworks
Kurt Neubauer
Price List
Kurt Neubauer
|
Nr. |
Titel |
Technik |
Maße |
Preise |
|
|
Foyer |
|
|
|
|
114 |
Mondnacht |
Gouache auf Bütten |
34 x 45 |
850 |
|
115 |
Forchheimer Keller |
Gouache auf Bütten |
34 x 45 |
850 |
|
116 |
Kirschblüte |
Gouache auf Bütten |
34 x 45 |
850 |
|
117 |
Apriltag |
Gouache auf Bütten |
34 x 45 |
850 |
|
118 |
Neujahr |
Acryl auf Leinwand |
70 x 100 |
1.800 |
|
119 |
Pool |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
120 |
Weißes Kreuz |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
121 |
Herbst |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
122 |
Park I |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
123 |
Park II |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
124 |
Blaues Kreuz |
Gouache auf Bütten |
17,5 x 28 |
520 |
|
125 |
Kameraden: Nerz |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
126 |
Kameraden: Katze |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
127 |
Kameraden: Waschbär |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
128 |
Kameraden: Gorilla |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
129 |
Kameraden: Lamm |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
130 |
Kameraden: Greyhound |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
131 |
Kameraden: Pudel |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
132 |
Kameraden: Bär |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
133 |
Kameraden: Papagei |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
134 |
Kameraden: Fisch |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
135 |
Kameraden: Schwarze Katze |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
136 |
Kameraden: Mops |
Tusche auf Bütten |
24 x 30 |
350 |
|
137 |
Lichtung |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
138 |
Knoblauchsland |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
139 |
Rhön |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
140 |
Karpfenweiher |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
141 |
Rash |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
142 |
Feld |
Tusche auf Bütten |
18 x 28 |
350 |
|
143 |
M |
Acryl auf Baumwolle |
100 x 160 |
2.600 |
|
144 |
QRT |
Acryl auf Baumwolle |
95 x 120 |
2.100 |
|
145 |
Heimweg |
Acryl auf Leinwand |
50 x 70 |
1.200 |
|
146 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
40 x 40,5 |
780 |
|
147 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
24 x 30 |
540 |
|
148 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
20 x 32 |
520 |
|
149 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
20 x32 |
520 |
|
150 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
18 x 23 |
360 |
|
151 |
Blüte |
Acryl auf Holz |
18 x 23 |
360 |
|
152 |
Weg |
Acryl auf Leinwand |
30 x 30 |
600 |
|
153 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
18 x 23 |
360 |
|
154 |
Bahnfahrt |
Acryl auf Holz |
18 x 23 |
360 |
|
155 |
Ohne Titel |
Acryl auf Holz |
18 x 23 |
360 |
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Rang rechts |
|
|
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|
156 |
Selbst |
Acryl auf Baumwolle |
70 x 50 |
1.200 |
|
157 |
Bei Beiersdorf |
Acryl auf Baumwolle |
65 x 80 |
1.500 |
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Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.
Invitation
Introduction Speach by Hans-Peter Weigel
„Schnittstellen“ Stadttheater Fürth, 18. Jan. 2026
Malerei und Zeichnung von Andreas Heindl und Kurt Neubauer
„Andreas Heindl und Kurt Neubauer – Schnittstellen“ steht auf der Einladungs-karte. Schnittstellen?
Schnittstellen abgebildet haben die beiden Künstler nicht. Abgesehen vielleicht von der Prothese, die Andreas Heindl auf einem Bild gemalt hat – da muss ja was amputiert, abgeschnitten worden sein. Und abgesehen von den Horizontlinien, die auf Kurt Neubauers Landschaftszeichnungen Himmel und Erde trennen.
Schnittstellen: Was ist das? In Giorgio Armanis Jubiläumsausstellung sah ich Kleider, die wie aus einem Guss wirken – und doch sind sie aus vielerlei Stoffen zusammengesetzt: gemustert und einfarbig; weich und steif; mit Perlen besetzt und Tuch pur. Man sieht die Nähte, die Schnittstellen. Sie gliedern -- und sie ver-binden.
Wir empfinden Schnittstellen in der Zeit: Der Sonntag heute scheidet die sechs Werktage bis gestern von den sechs Werktagen ab morgen… Es gibt Schnitt-stellen im Raum: Zum Beispiel das Theaterfoyer hier. Das ist Schnittstelle zwi-schen dem Geschäftigen da draußen und dem Spiel da drinnen auf der Bühne. Zwischen fact and fiction. Es muss auf der Bühne nicht immer gleich Hamlet sein; aber da werden halt unsere Routinen reflektiert, karikiert, kritisiert. Das Foyer ist die Fuge zwischen dem Betrieb draußen und dem Innehalten drinnen. Es trennt -- und verbindet.
Wer ins Foyer kommt, bemerkt natürlich, dass es am Eingang eine Schnittstelle gibt: Nach links geht’s zu den Arbeiten von Andreas Heindl, nach rechts zu den Gemälden und Zeichnungen von Kurt Neubauer. Auf den ersten Blick fällt auf: Das sind zweierlei Handschriften. Bei Andreas Heindl leuchtende Farben, klare Kanten. Bei Kurt Neubauer dezente Farben und weiche Konturen.
Wer dann an den Arbeiten erst mal vorbeiflaniert, nimmt wahr, dass erstens beide Künstler figürlich malen – also nicht abstrakte Farbflächen oder ein Gewirr von Linien zeigen; dass sie zweitens auf ihrem Malgrund bleiben und der Leinwand nichts applizieren, weder Zweige noch Zahnbürsten, weder Fäden noch Vogelfedern. Drittens, dass es mit dem Flanieren nicht getan ist! Denn beide Künstler bilden nicht einfach plakativ Eins zu Eins was ab – ihre Szenen sind hintergründig!
Der Hintergrund hat’s in sich: Das empfinde ich besonders bei der Tuschzeich-nung „Knoblauchsland“. Kurt Neubauer malt nicht aus der Phantasie, sondern nach der Natur, oft auch „plein air“, vor Ort im Freien. Die Zeichnung „Knob-lauchsland“ ist sicher auch eine stille Ovation an Fürth: An dem Haus vorbei, das da gezeichnet ist, führt ein Schleichweg von Nürnberg nach Fürth…
Vorn im Bild lachen mich Sonnenblumen an, auf dem Feld ist die Saat aufgegan-gen. Die Natur voller Kraft und Saft, heile Welt! Doch Im Mittelgrund schiebt sich ein Gewächshaus ins Bild und stört das Idyll; stört die Natur, die, wenn man sie lässt, gut ohne Gewächshäuser auskommt. Zum Idyll gehört das Dorf mit dem Fachwerkhaus im Hintergrund. Aber keine Menschenseele dort, kein Misthaufen, kein Traktor. Die Fenster sind geschlossen. Was mag sich hinter den Balken und Fenstern, hinter der schönen Fassade abspielen? Mit dem Bild könnt‘ ein Krimiklassiker von Alfred Hitchock anfangen…
Stichwort Film: Als Kurt Neubauer das Acrylbild mit dem Titel „M“ malte, hatte er tatsächlich die Assoziation zu einem Film, nämlich zu Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahr 1931. Der Buchstabe M auf der Tüte leuchtet deutlich aus dem Bild hervor. Er steht für Konsum, für Handel, für Ware. Weniger deutlich sind die Menschen abgebildet. Eine einzige Frau nur, am Rand, dreht sich um und schaut uns an. Die Gesichter der anderen Perso-nen sind abgeschnitten – auch eine Art von Schnittstellen! Diese Anderen strö-men an uns vorbei, schlicht oder elegant gekleidet, modisch oder altmodisch. Die Farben gehen ineinander über – Mitläufer in einem Strom von Passanten.
Das Bild mit dem Titel „QRT“ könnte fast gleichzeitig entstanden sein. Hier sehen wir sehen Gesichter, aber die wenden sich einander nicht zu. Auch hier blickt uns nur eine einzige Frau an, scheint kurz innezuhalten. Selbst der Spaziergänger, der die Hände auf dem Rücken verschränkt, hat es eilig. Die Dame rechts mit dem Pferdeschwanz schaut auf ihr Handy oder spricht etwas hinein, der junge Mann im Hintergrund ganz links hält sein Handy ans Ohr. Vielleicht sprechen sie sogar miteinander – aber eben nur übers Telefon, wo sie doch in Sichtweite sind. Vereinsamung. Voneinander abgeschnitten. Noch einmal also: Schnittstellen!
Kurt Neubauer verrät in seinen Bildern so Einiges über sich: Den Motiven sehen wir an, dass er ein Wanderer in der Fränkischen ist und ein Flaneur in der Stadt. Wer die Buchstabenfolge Q-R-T laut liest, spricht unwillkürlich seinen Vor-namen aus: Kurt; auf dem Buch in der Tasche des Spaziergängers stehen seine Initialen: K und N. Und welche Tiere er zu Hause hat, das erfahren wir aus den Tuschzeichnungen hier.
Tiere bevölkern auch die Bilder von Andreas Heindl. Auf dem Gemälde am Ein-gang – abgedruckt auch auf der Einladungskarte – sprengen Tiere schier das enge Zimmer. Nashorn und Krokodil sind Inbild von animalischer Kraft. Aber die hier tun keinem was: Das Krokodil liegt geplättet auf dem Boden; das Nashorn, das durch den Reifen des Dompteurs springen sollte, ist zu schlapp dazu. Nach rechts macht sich das Skelett eines Affen vom Acker. Andreas Heindl malt foto-realistisch genau. Die Szene aber ist surrealistisch. Das Zimmer steht auf dem Kopf, das verrät das Fenster im Hintergrund. Im Wohnzimmer spielt sich was ab, was in den Zirkus gehört. Wieso steht der Stuhl schief? Wieso steckt der junge Mann nur den Kopf ins Zimmer und tritt nicht ein?
Wie bei fast all seinen Bildern, haben Fassungslosigkeit und Wut Andeas Heindl da zum Malen getrieben. „Ausrottung“ ist der Titel des Bildes. Das Affenskelett steht für eine Tierart, die für immer von der Erde verschwunden ist. Andreas Heindl hat die Nachricht entsetzt, dass Schätzungen zufolge täglich 130 bis 150 Arten von Lebewesen aussterben. Das Krokodil und das Nashorn haben in einem Wohnzimmer Zuflucht gesucht. Doch die beiden Bewohner schauen nur gelangweilt zu. Sie tun nichts gegen das Artensterben. Die Apathie der Men-schen regt Andreas Heindl auf. Seine Bilder sind politisch.
Eher paartherapeutisch ist das Bild „Klangbleicher Leib“. Es hat mit Beziehung zu tun, Freundschaft, Sehnsucht nach Liebe und Geliebtwerden. Den unteren Bildrand säumen aufgeplatzte Pilze und faulende Seerosen. Stillleben, natura morta, Vergänglichkeit… Eine junge Frau steht aufrecht in der Mitte, sie lächelt, ihr Gesicht wirkt frisch und lebendig. Sie trägt einen leuchtend gelben Wickel-rock aus einem weichen, warmen Stoff. Sie hält kraftvoll den starren Körper eines jungen Mannes in Händen. Nackt ist er, grau seine Haut. Die Frau hat Gummihandschuhe angezogen, sie berührt ihn nicht wirklich.
Noch vier andere leichenblasse Männer umgeben die Frau. Die Gesichter sehen wir nicht. Einer lässt den Kopf hängen; einer umarmt sich selbst; einer versteckt sich; einer streckt die Hand nach der Frau, kommt aber nicht ran. Ein Lebens-mensch wird gesucht, ein Liebesmensch. Aber nicht gefunden. Warum steht ein Klavier, ein Flügel da? Klangblasser Mann trifft vitale Frau: Da kommt keine Saite zum Klingen, der Flügel bleibt stumm. Keine Schnittstelle…
Andreas Heindl aber lässt sich berühren, wenn ein Klavier erklingt – oder Musik überhaupt. Musik inspiriert ihn zum Malen, Liedzeilen sagen ihm manchmal ein Thema ein. Was er malt, hört er mehr als dass er’s sieht. Wenn er über ein Bild spricht, spürt man die innere Bewegung – Wut, Sehnsucht, Mitleid. Beim Malen überlässt er sich aber nicht ganz dem Gefühl, er bleibt bei Verstand. Oft findet er raffiniert im Bild eine Stelle, wo er seine Signatur einfügen kann, den Würfel mit den vier Dreiecken. Oder er bekundet subtil, was für ihn Kunst bedeutet. Nehmen wir noch einmal das Bild „Ausrottung“: Ich lese es als Selbstporträt des Malers Andreas Heindl. Da steht einer in einer großkarierten Jacke, wie die Clowns sie tragen. Clowns und Hofnarren dürfen ungestraft die Wahrheit sagen – auch wenn sie weh tut. Auch die Kunst soll das! Der Clown auf dem Bild hält in beiden Händen einen Buntstift. Den einen streckt er nach unten, als wolle er etwas auf den Boden zeichnen: „zeigen, was ist…“ Den andern Stift zückt der Maler-Clown wie einen Speer auf uns: Warum tut ihr nichts? Viele Künstler und Künstlerinnen sagen: Genau dazu sind wir da: zum Klagen, zum Kritisieren, zum Fragen. Kunst – die Schnittstelle zwischen dem, was ist, und was sein sollte…
Schauen Sie die Bilder an, lassen Sie sich von ihnen anregen, sprechen Sie drüber! Lassen Sie sich vielleicht auch locken, eines zu erwerben. Das könnte allerdings unangenehme Folgen haben: Schnittstellen im Geldbeutel!
Hans-Peter Weigel
Current Exhibition
Press Conference: 29.10.2025
Virtual Tour
Artist Profile
Günther Spath
Günther Spath
Geboren 1947 im Raum Nürnberg – lebt und arbeitet in Oberasbach
„Malen ist meine Meditation.“
Malen ist für mich Meditation – eine Zuflucht und ein zeitloser Zustand, in dem das Ego schweigt und ich ganz bei mir bin. In dieser stillen, schöpferischen Zone finde ich Ausgeglichenheit und innere Klarheit.
Der Impuls zum Zeichnen und Malen entstand bereits in meiner Kindheit. In meiner Jugend erhielt ich eine künstlerische Ausbildung bei renommierten Nürnberger Künstlern wie Franz Vornberger, Georg Weidenbacher und Erich Kohout.
Später besuchte ich verschiedene Aquarellkurse, die mir die ganze Vielfalt und Ausdruckskraft dieser Maltechnik eröffneten. Besonders fasziniert mich bis heute das Zusammenspiel von Licht und Farbe auf dem Papier – es war Liebe auf den ersten Blick. Seit diesem Erlebnis arbeite ich überwiegend mit Aquarellfarben und entdecke in jedem neuen Werk die meditative Tiefe dieser Kunstform aufs Neue.
Price List
Günther Spath
|
Nr. |
Titel |
Technik |
HxB in cm |
Preis in € |
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|
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201 |
Fürth, Hornschuchpromenade |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
202 |
Stein, Altes Bäckerhaus |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
203 |
Fürth, Krautheimer Krippe |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
204 |
Veitsbronn, Streuobstwiese im Lehrgarten |
Aquarell |
37x50 |
650.- |
|
205 |
Fürth, Berolzheimerianum |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
206 |
Blick auf Ammerdorf |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
207 |
Stadeln, Muggenhöfer Bauernhaus |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
208 |
Ansicht von Großhabersdorf |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
209 |
Puschendorf, St. Wolfgang |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
210 |
Fürth, Kinderkarussell auf der Michaeliskirchweih |
Aquarell |
28x38 |
520.- |
|
211 |
Fürth, Königstraße |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
212 |
Winterimpression am Hainberg |
Aquarell |
37x52 |
720.- |
|
213 |
Herbstimpression Fürther Stadtwald |
Aquarell |
37x52 |
720.- |
|
214 |
Verschachtelung |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
|
215 |
Nürnberg an der Museumsbrücke |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
|
216 |
Zirndorf, Der kleine Grieche |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
217 |
SpVgg Greuther Fürth |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
218 |
Langenzenn, Markttag |
Aquarell |
38x56 |
760.- |
|
219 |
oh weh, oh weh |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
|
220 |
Dorfidylle mit Löschweiher |
Acryl |
56x76 |
1260.- |
|
221 |
Pferde machen den Menschen |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
|
222 |
Nürnberg, Blick aufs Neutor |
Acryl |
76x56 |
1360.- |
|
223 |
Ob sie vielleicht noch kommt |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
|
224 |
Flucht vor Pflutschnäße |
Acryl |
50x67 |
1160.- |
|
225 |
Sie kommt, sie kommt |
Acryl |
65x50 |
1160.- |
|
226 |
Rundfahrt bei Schietwetter |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
|
227 |
Frühsommer |
Acryl |
56x76 |
1360.- |
|
228 |
Newsletter |
Acryl |
50x65 |
1160.- |
|
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Irrtum vorbehalten. Alle Preise inklusive Rahmen.