Sparkasse Fürth, Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Germany

 

 

„Der Grenzgänger“

Christian Oberlander

Fotografie

Sparkasse Fürth

04.07. – 30.08.2019

 

75. Ausstellung

in Zusammenarbeit mit

Art-Agency Hammond

Vernissage: 03.07.2019

Christian Oberlander

„DER GRENZGÄNGER”

Sparkasse Fürth

 

Ausstellung: 04.07. – 30.08.2019

 

Geöffnet ist an folgenden Öffnungszeiten:

Mo - Fr  10 - 16

 

In Zusammenarbeit mit Art-Agency Hammond

www.art-agency-hammond.de

 

Christian Oberlander

geboren 1956 in Fürth

1975 bis 1985 Studium und berufliche Tätigkeit als Pädagoge mit den Schwerpunkten ästhetische Erziehung und Musiktherapie

1979 bis 1982 therapeutische Malerei bei Professor Wendland

1979 – 85 Berufliche Tätigkeit als Pädagoge und Therapeut

1994 Mitgründer der Fa. medien/design

Seit 1986 freischaffender Medienkünstler und Designer

Lehraufträge: 1995/96 FH Aachen, 1997 Bauhaus Universität Weimar, seit 2008 TH Nürnberg.

 

Wesentlich für die künstlerische Aktivität von Christian Oberlander ist seine Intention vermeintliche Grenzen zu überwinden und neue Wege zu gehen. Er bewegt sich zwischen Fotografie, Film, computergenerierter Bildgestaltung, Grafik und Malerei. Fotografien werden z. B. in grafische Elemente gewandelt und mit dem Laser geschnitten oder graviert. Die Malerei hat er nach ca. 35 Jahren erst jüngst wieder aufgenommen - jetzt aber am Computer. Er sucht die Verbindung zwischen Natur und Technik. Als Aikido-Lehrer beschäftigt ihn die Verbindung von Ruhe und Dynamik und zwischen Beweglichkeit und Stabilität. An der Hochschule lehrt er die “Kunst der Wahrnehmung” und versteht dies als seinen Ansatz, die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft aufzulösen. So gesehen versucht er sich im “Glasperlenspiel”.

Invitation

Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © John Hammond

 

 

„SPACES WITHIN“

 

Julia Frischmann & Goda Plaum

 

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth, Germany

 

26.05.– 23.07.2019

 

 

Vernissage: 26.05.2019

Artworks

Julia Frischmann & Goda Plaum

Price list

Julia Frischmann

1985 geboren in Nürnberg, studierte freie Grafik, Malerei und Objektkunst an der Akademie der bildendenden Künste Nürnberg.

Ob im urbanen Alltag, auf Reisen, in der Kommunikation oder im Internet: Wohin wir auch gehen und sehen, umgeben uns visuelle Botschaften und Reize. Die meisten wollen sehr eindeutig verstanden werden, zum Beispiel Orientierungssysteme oder Werbung. In ihren Arbeiten bedient sich Julia Frischmann dieses kulturellen Vokabulars, spielt mit Sehgewohnheiten, fordert heraus und wirft Fragen auf. Mit ihren Bildern schafft sie Projektionsflächen und Erlebnisräume. Sie will den Rezipienten kraftvolle Impulse geben, zum Irrationalen und zum Handeln anstiften.

 

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

Foyer

 

 

 

64

„B6“

Öl auf Leinwand

150 x 155

2.350

65

„Heute nicht“

Acryl auf Leinwand

170 x140

2.390

66

„Drunter & drüber“

Acryl auf Leinwand

170 x 150

2.464

67

„Einmalzwei I“

Acryl auf Leinwand

170 x 150

2.464

68

„Einmalzwei II“

Acryl auf Leinwand

170 x150

2.464

69

„Jägertee“

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

70

„Race“

Acryl auf Leinwand

160 x130

2.233

71

„Spritz“

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

72

„Be water“

Acryl auf Leinwand

150 x150

2.310

73

O.T.

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

74

O.T.

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

75

O.T.

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

76

O.T.

Acryl auf Leinwand

70 x 70

1.078

 

 

 

 

 

 

2. Rang links

 

 

 

77

„Summer breeze“

Acryl auf Leinwand

150 x 155

2.350

78

„B3“

Acryl auf Leinwand

150 x 155

2.350

79

„Danach"

Acryl auf Leinwand

140 x170

2.390

 

 

 

 

 

Irrtum vorbehalten. Rahmen auf Anfrage.

 

Price list

Goda Plaum

1977 geboren in Konstanz, studierte Kunst und Philosophie.

Sie zeigt einen Ausschnitt aus zwei Werkgruppen, die sich beide mit den alltäglichen visuellen Eindrücken unseres urbanen Lebens beschäftigen. Ihre Malereien fangen schlaglichtartige Impressionen von Straßenzügen und Plätzen ein, deren Erscheinungsbild durch Fassaden, Leuchtreklamen oder Verkehrsleitsysteme geprägt ist. In den genähten Bildern werden farbige Stoffe oder auch bedruckte Plastiktüten mit der Nähmaschine zu Kompositionen verbunden, die an stereotype Architekturelemente unserer modernen Welt erinnern. Gemeinsam ist beiden Werkgruppen die aus der Ferne erkennbare Gegenständlichkeit, die sich von Nahem betrachtet in farbige Flächen und Pinselstriche auflöst.

 

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

Foyer

 

 

 

51

RKI - mitte

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.200

52

Innen 1

Patchwork auf Keilrahmen

3-teilig, je 30 x 30

1.800

53

NAB - 2

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.400

54

TB A

Mischtechnik (Plastiktüten & Stoff, genäht, aufgespannt)

3-teilig, je 20 x 20

1.800

55

TB Ne

Mischtechnik (Plastiktüten & Stoff, genäht, aufgespannt)

3-teilig, je 20 x 20

1.800

56

TB No

Mischtechnik (Plastiktüten & Stoff, genäht, aufgespannt)

3-teilig, je 20 x 20

1.800

57

NAB - 3

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.400

58

NAB - 4

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.400

59

Innen 2

Patchwork auf Keilrahmen

100 x 100

3.500

60

Alvine Level 1-3

Mischtechnik (Ikea-Bettwäsche, bemalt, aufgespannt)

3-teilig, je 30 x 30

1.800

61

12-mal A4

Fotografie (max. Auflage 5 )

100 x 100

550

 

 

 

 

 

 

2. Rang rechts

 

 

 

62

RKI - links

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.200

63

RKI - rechts

Acryl auf Leinwand

100 x 100

3.200

 

 

 

 

 

Irrtum vorbehalten. Preise inkl. Rahmen.

Press

Fürther Nachrichten, 12.07.2019, SABINE REMPE

 

Belebende Brise

Goda Plaum und Julia Frischmann stellen im STADTTHEATER aus.

 

FÜRTH. Zwei Künstlerinnen, eine Ausstellung. Julia Frischmann und Goda Plaum teilen sich die Wände des Foyers im Stadttheater.

Photo: Stepan Nowotny

 

 „Spaces within“ ist ihre Schau betitelt. Ihr Blick auf äußere und innere Räume ist so individuell wie ihre Techniken – und doch scheint es etwas zu geben, das als Schnittmenge taugt. Beide reagieren auf die Fülle der Reize und Zeichen, die tagtäglich auf jeden einwirken. Indem Frischmann und Plaum einzelne Momente aus der Masse der Eindrücke herausgreifen und bearbeiten, schaffen sie Augenblicke des Einhaltens verbunden mit Rückgewinnung von Einfluss im visuellen Lebensraum.

 

Einen Augenblick verblüffender Nähe gestatten Plaum und Frischmann sogar, wenn sie ihre Impressionen von Stadtlandschaften präsentieren. „B6“ heißt bei Julia Frischmann die Ansicht auf eine urbane Szene, die zunächst Vertrautheit suggeriert und dann zunehmend kulissenhafte Züge annimmt. Kein Lebensraum, sondern vielmehr die Idee einer Ansiedlung. Beinahe schön in ihrer harmonischen Anordnung, doch offenbar so unerreichbar wie eine Fata Morgana.

 

Bei Goda Plaum führt unter anderem „NAB – 2“ direkt in eine nächtliche Großstadt. Eine Illustration des Alltags, überall und nirgendwo exakt so zu finden. Plaum, die 1977 in Konstanz geboren wurde und heute als Universitätsassistentin am Salzburger Mozarteum arbeitet, präsentiert eine andere Werkgruppe, wen sie ihre Mittel ändern, sich an die Nähmaschine setzt oder zur Kamera greift. Dann nimmt sie sich Unansehnliches vor. Denn Schellhefter, um Beispiel, dem bis heute wahrscheinlich noch niemand augenfällig sehenswertes nachgesagt hat.

 

Plaum hat neue Seiten an den Dingern entdeckt. Zwölf eselsohrige, abgegriffene, vollgeschmierte Exemplare hat se Kante auf Kante fein säuberlich im Quadrat angeordnet und fotografiert. Den absolut zutreffenden Titel“12-mal A4“ trägt ihr Werk nun es scheint eine erstaunliche Wandlung durchgemacht zu haben. Irgendwann im Prozess ist eine neue Gewichtung ins Spiel gekommen. Der Blick löst sich vom Detail und nimmt ein originelles grafisches Ganzes wahr, das sich längst von seinem Ursprung getrennt hat.

 

Julia Frischmann, Fürther Kulturpreisträgerin von 2012, macht es den Betrachtern ihrer Arbeit nicht schwer, sich in persönliche Gedankenkette zu verlieren. Großformatig – etwa „Einmalzwei I und II“ in Acryl auf Leinwand – laden ein, erfrischende Ausflüge in kühlere Gefilde zu wagen. Assoziationen stellen sich ein, die an nördliche Strände entführen. Belebende Brise inklusive. Oder einerlei. Mit kraftvollem Einsatz von Farbe und Strich hat die 34-jährige die Koordinaten gesetzt. Warum nicht einfach folgen?

Invitation 

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„WATER WORLD“

Evi Bornitzky, Gisa Gudden, Christian Kathrein, Gesa Will

Klinikum Fürth

11.04. – 30.11.2019

Vernissage: 11.04.2019

Artworks

Evi Bornitzky, Gisa Gudden, Christian Kathrein, Gesa Will

Price list

 

 

 

 

 

 

Evi Bornitzki, geboren 1954 in Sonnefeld bei Coburg, lebt und arbeitet in Erlangen/Kosbach. Nach einer Ausbildung zur PTA vervollständigt sie als Autodidaktin und durch Seminare seit 1996 ihre künstlerische Ausbildung. 1998 entstehen erste Aquarelle, 2005 widmet sie sich der Abstraktion in Acryl, 2008 wendet sie sich der realistischen Malerei in Acryl und Öl zu.

 

 

 

 

 

 

Stock

Nr.

Titel

Technik

HxB in cm

Preis in €

III

201

Brighton Pier

Acryl/Öl auf BW

70 x 100

1.200,-

III

202

Am Meer, Tobago Grafton Beach

Acryl auf BW

60 x 90

 980,-

III

203

Stille am See

Acryl auf BW

40 x 60

 750,-

III

204

Membach, Biergartenidylle

Acryl/Öl auf BW

60 x 60

 850,-

I

205-9  Mein Element

Acryl auf BW

60 x 60

700.-

I

210

An der Ostsee II Fallopia japonica

Acryl/Öl auf BW

60 x 60

 850,-

I

211

Am Meer, Darß Leuchtturm

Acryl/Öl auf BW

40 x 50

 650,-

I

212

Am Meer, Darß Dünen

Acryl/Öl auf BW

40 x 50

 590,-

I

213

Am Meer, Grenada Prickly Bay

Acryl/Öl auf BW

40 x 50

 650,-

I

214

Ebbe in Roskoff, Bretagne

Acryl/Öl auf BW

40 x 60

 700,-

I

215

Cornwall, verlassene Zinnmine

Acryl/Öl auf BW

40 x 60

 700,-

I

216

Die Welle, 3-teilig

Acryl auf BW

30 x 120

1.100,-

I

217

Die Schnorchlerinnen

Acryl auf BW

100 x 160

1.400,-

 

 

 

 

 

 

Gisa Gudden wurde 1967 in Erlangen geboren, studierte Kommunikationsdesign an der FH Nürnberg, und widmete sich in Sommerakademien der Malerei. Seit 1991 arbeitet sie als Malerin und Grafikerin, beteiligte sich 2016 am Kunstpreis der NN und zeigt ihre Bilder in zahlreichen Ausstellungen in der Region.

 

 

 

 

 

 

Stock

Nr.

Titel

Technik

HxB in cm

Preis in €

III

116

KOI 2

Acryl auf Leinwand

60 x 60

 800,-

III

117

KOI 1

Acryl auf Leinwand

60 x 80

 1.080,-

III

118

SCHWARM

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

119

PAULA

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

120

BEN

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

121

HOCH HINAUS

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 820,-

I

122

GETÜMMEL

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

123

WASSERPFLANZEN

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

124

UNTER WASSER

Acryl auf Leinwand

60 x 80

 800,-

I

125

OLE

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 800,-

I

126

NACH OBEN

Acryl auf Leinwand

60 x 80

 800,-

I

127

REFLEXION

Acryl auf Leinwand

80 x 60

 1.080,-

                         

 

Zur Orientierung:

Die Bilder (III) finden Sie im Hauptgebäude, III. Stock (Lila Ecke).
Die Bilder (I) finden Sie im I. Stock zwischen Augenklinik und Kinderklinik.

 

 

Gesa Will, Jahrgang 1945, stammt aus Schleswig-Holstein und verbrachte ihre Schul- und Studienzeit auf Amrum, in Frankfurt, Paris, München und Köln. Ab 1970 betrieb sie als freischaffende Grafikerin ein Studio in München, siedelte 1987 nach Nürnberg um und widmet sich hier der Malerei und der Schriftstellerei. Ihre Zeichnungen und Gemälde sind in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

 

 

 

 

 

 

Stock

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preis in €

III

101

Norderheverkoog

Öl auf Leinwand

90x110

2.000,-

III

102

Ceclienkoog

Öl auf Leinwand

120x100

2.200,-

I

103

Wasserkoog

Öl auf Leinwand

110x110

2.200,-

I

104

Sophienkoog, 2-teilig

Öl auf Leinwand

100x200

4.000,-

I

105

Tümlauerkoog

Öl auf Leinwand

120x120

2.400,-

 

 

 

 

 

 

Christian Kathrein wurde 1964 in Bad Kissingen geboren, verbrachte seine Kindheit im Iran und lebte viele Jahre in Indien. Er absolvierte die FOS für Gestaltung in Nürnberg sowie die Folkwang Universität der Künste in Essen (Diplom für Jazz-Gitarre). Heute lebt und arbeitet er als Musiklehrer und Fotograf in Fürth.

 

Stock

Nr.

Titel

Technik

H x B in cm

Preis in €

III

106

Ohne Titel

Fotografie

30x30

 350,-

III

107

Ohne Titel

Fotografie

30x30

 350,-

III

108

Das Herz in der Pfütze

Fotografie

30x30

 350,-

III

109

The appearance of depth

Fotografie

30x30

 350,-

III

110

Venedig

Fotografie

30x40

 350,-

I

111

Normandie

Fotografie

30x30

 350,-

I

112

Malabar

Fotografie

30x30

 350,-

I

113

Fülle

Fotografie

30x30

 350,-

I

114

Locarno lights

Fotografie

30x30

 350,-

I

115

Arunachala

Fotografie

30x40

 350,-

 

 

 

 

 

 

               

Rahmenpreise auf Anfrage, Fotografien sind auch in anderen Formaten erhältlich.
Irrtum vorbehalten.

Press

Fürther Nachrichten, 25.04.2019, SIGRUN ARENZ

 

Mit Tiefgang

Im Klinikum tauchen Künstler in die „WATER WORLD“ hinab.

 

FÜRTH. Franken liegt bekanntlich nicht am Meer, was schade ist, vor allem, wenn es einem nicht gut geht und an einen Urlaub an Adria oder Ostsee gerade nicht zu denken ist. Wer im Fürther Klinikum behandelt wird oder dort seine Lieben besucht, kann nun wenigstens in Gedanken und Bildern ans Wasser entfliehen.

 

Starke Kontraste: Der „Schwarm“ der Nürnberger Malerin Gisa Gudden. Repro: Hans Joachim Winkler

 

„Water World“, zu Wasser gelassen von John Hammonds Art-Agency, zeigt Arbeiten dreier Künstlerinnen und eines Fotografen aus der Region. Zu sehen sind unterschiedliche Facetten von Wasserwelten. Die 1967 geborene Malerin und Grafikerin Gisa Gudden entführt in ihren Acrylbildern in die Welt der Fische; sie zeigt in kräftigen Farben eine Gruppe Koi, die auf einem Bild friedlich wirken, im nächsten in starken Rot-Schwarz-Kontrasten gestaltet sind, die mindestens Agilität, wenn nicht gar eine gewisse Gefährlichkeit ausstrahlen. Ganz anders der „Schwarm“ daneben, in dem gestreifte Fische durchs Wasser wuseln.

 

Die Acrylbilder der Erlangerin Evi Bornitzky zeigen Sehnsuchtsorte, Strand und Himmel und Wasser, „Stille am See“ heißt ein Werk bezeichnenderweise. Und doch haben diese realistischen Arbeiten kleine Widerhaken. Da stehen am „Brighton Pier“ leere Liegestühle am Strand und schauen aufs Wasser hinaus; kein Mensch sitzt auf ihnen, das Ufer ist verlassen. Palmenzweige ragen auf dem nächsten Gemälde in den Himmel, malen ein Schattenmuster auf den Strand, und in dieser Idylle liegt ein Mann unter Bäumen; aber das Bild zeigt seinen Kopf nicht, lässt erneut eine Leerstelle. Jedenfalls überrascht es dann nicht, dass auch die „Biergartenidylle“ zwar einen grünen See vor grünen Bäumen zeigt, dass aber an den Biertischen im Vordergrund niemand sitzt.

 

Die größten Leinwände der Ausstellung hat Gesa Will beigesteuert, Ölbilder, in denen es keine der scharfen Linien Bornitzkiy’s gibt, sondern ein Spiel mit dem Licht – Sonnenlicht, das aus den Wolken hervorbricht, Licht, das die Meeresoberfläche zu einem blanken Spiegel werden lässt, Licht, das Konturen verschwimmen lässt und zugleich Kontraste schafft.

 

Fotograf Christian Kathrein wiederum richtet den Blick auf die Details, arbeitet mit Licht und Schatten, aber auch mit Texturen. Seine quadratischen Bilder in silbernen Rahmen laden zur Kontemplation ein. Kreise aus winzigen Wellen breiten sich auf einem See aus, gewinnen Tiefe durch den Kontrast von Hell und Dunkel. Neben einigen Pflastersteinen spiegelt sich Licht in einer Pfütze, jenem bescheidensten aller Gewässer, bilden ein Herz, das dem Bild seinen Titel gibt.

Invitation