A R T -  A G E N C Y   H A M M O N D

Stadttheater Fürth, built by the architects Fellner and Helmer 1901/1902. © John Hammond

 

Helmut Nennmann & Angela Spanopoulos

DOPPELBLICK

 

 

Stadttheater Fürth

Königstr. 116, 90762 Fürth, Germany

 

19.01. - 14.03.2020

 

Vernissage: 19.01.2020 um 11.00 Uhr

Artist Profile

 

Helmut Nennmann ist 1949 in Kunow, Mark Brandenburg geboren. Er machte 1975 einen Abschluss als Dipl. Ing. Garten- und Landschaftsarchitekt sowie 1981 einen Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste München. 1984 arbeitete er als Kunstlehrer am LSH Wiesentheid. Seit 1986 betreibt er ein Atelier und eine Galerie in der Nähe von Wiesentheid, Feuerbach. Des Weiteren ist er Mitglied der VKU, Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens, und im Berufsverband Bildender Künstler (BKK).                                                                                            

Angela Spanopoulos ist 1965 in Athen, Griechenland, geboren. Sie studierte freie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Professor Dollhopf von 1986 bis 1991. Nach dem Abschluss von zwei Staatsexamina ist Angela Spanopoulos seit 1996 freischaffend an Schulen und in der Erwachsenenbildung tätig. Sie lebt und arbeitet in Fürnheim bei Wassertrüdingen.

Press

Fürther Nachrichten, 25.01.2020, CLAUDIA SCHULLER

 

Stadttheater: Die Freiheit der Abstraktion

Angela Spanopoulos und Helmut Nennmann führen die Kunst des Ungegenständlichen vor 

 

FÜRTH - "Doppelblick" nennen Helmut Nennmann und Angela Spanopoulos ihre Ausstellung im Stadttheater. Sie zeigt die Bandbreite der ungegenständlichen Malerei.

Sie studierte an der Nürnberger, er an der Münchner Akademie der Bildenden Künste: Gemeinsam wagen Angela Spanopoulos und Helmut Nennmann den „Doppelblick“. Foto: Markus Kohler

 

Nennmann lotet in Öl auf Leinwand das Feld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion aus. Das Motiv verschwindet dezent hinter einer Komposition aus klaren geometrischen Formen und gedämpften, oft erdigen Farben. Was aber nun dominiert, der konkrete Grund und Boden oder seine abstrakte Bebauung und Gestaltung, das lässt sich kaum sagen. Einiges wirkt wie gespachtelt, mehrdimensional, auf- und einbrechend.

 

Immer wieder ordnet der Künstler Quadrate an. Kein Wunder, ist der gebürtige Brandenburger doch gelernter Landschaftsarchitekt – er lebt in Wiesentheid – und betrachtet die Natur daher strukturell. Nennmann malt raumgreifend und detailliert, ohne sich in Einzelheiten zu verlieren. Ein Werk kommt durch den Einsatz von Kreis und Rechteck vordergründig geordnet daher; eine Häuserlandschaft scheint sich im Hintergrund anzudeuten; um den dominierenden Kreis ist ein quadratisches Feld angelegt. Letztlich entscheidet der Betrachter selbst, inwieweit er sich der Abstraktion überlässt oder den angedeuteten Dingen folgt.

 

Die Vorgehensweise könnte man als Ordnungsprozess verstehen, in dessen Verlauf Form, Farbe, Raum, Vordergrund und Hintergrund, Licht und Schatten ihren passenden Platz erhalten. Jede Kategorie bekommt genau das, was sie benötigt, um ihre volle Kraft zu entfalten. Nennmann überlässt sich dabei einfach dem Malprozess, lässt ihn dynamisch fließen.

 

Genau das verbindet ihn mit Angela Spanopoulos. Bei ihr muss man jedoch gar nicht nach Gegenständlichem suchen. Sie bringt nichts Konkretes auf die Leinwand, gibt ihren Acrylwerken auch keine Titel. Die Farben leuchten kräftig, dabei spielt die Nuance und ihre Helligkeit eine ebenso wichtige Rolle wie ihr Auftrag, der mal bewegt-stürmisch und mal sachte sein kann.

 

Die Malerei von Spanopoulos – in Nürnberg war sie Dollhopf-Schülerin, sie lebt in Wassertrüdingen – ist geprägt von schwungvollen geometrischen Formen und gebogenen Linien, die durch einen gestischen Strich mit dem Pinsel in Fahrt gebracht werden, von anderen Figuren durchkreuzt oder übertönt. Dieses Zusammentreffen von Geraden und Rundungen gibt den Bildern ihre Kraft und Lebendigkeit, löst die Bestandteile auf und schafft sie neu. Es entsteht ein Spannungsbogen zwischen ordnenden Elementen und persönlichem Ausdruck.

 

Bewegung ist eine zentrale Kategorie bei Spanopoulos. Dieser Pulsschlag ist jedoch nicht unruhig, sondern eher vibrierend. In einer Reihe von Arbeiten, die an Pflanzen erinnern, leuchtet intensives Grün in mehreren Schichten, wächst reliefartig aus dem Bild und erzeugt eine besondere Weite. Abstraktion meint hier nicht Reduktion, vielmehr scheint aus der Fülle der Wahrnehmung ein Farbenextrakt zu entstehen.

Invitation 

Price list

Helmut Nennmann

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

Foyer

 

 

 

201

ORIENTA

 

40 x 40

 380,-

202

CLASSI

 

40 x 40

 380,-

203

SCHEIN

 

40 x 40

 380,-

204

BAHAKTI

 

80 x 100

 1.100,-

205

CAJA

 

80 x 100

 1.100,-

206

ORTUNG

 

80 x 80

 980,-

207

MARE

 

50 x 65

 480,-

208

WEITE

Öl

50 x 65

 480,-

209

SAMANA

auf

50 x 60

 480,-

210

SÜDI

Leinwand

50 x 60

 550,-

211

SPOTS

 

50 x 60

 550,-

212

TSCHIN 1

 

100 x 100

 1.400,-

213

TSCHIN 2

 

100 x 100

 1.400,-

214

BLUBLU

 

100 x 100

 1.400,-

215

FLOATING

 

80 x 100

 950,-

216

KOLONG

 

50 x 60

 480,-

217

MATAMA

 

50 x 60

 480,-

218

SARAN

 

50 x 60

 480,-

 

2. Rang rechts

 

 

 

219

GRÜNDAL

 

80 x 100

980,-

220

ROSDAL

 

80 x 100

980,-

 

 

 

 

 

Irrtum vorbehalten. Preise inkl. Rahmen.

Price list

Angela Spanopoulos

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

Foyer

 

 

 

120, 121

o.T. 2016

 

39 x 53

je 700,-

122

o.T. 2019

 

36 x 50

 600,-

123

o.T. 2019

 

39,5 x 54

 700,-

124

o.T. 2019

 

37,5 x 57

 650,-

125

o.T. 2018

 

44 x 59

 800,-

126

o.T. 2019

 

66 x 96

 1.400,-

127

o.T. 2015

 

69,5 x 45,5

 900,-

128

o.T. 2015

 

44 x 59

 800,-

129

o.T. 2015

Acryl

69,5 x 49,5

 900,-

130-133

o.T. 2018

auf

ca. 24 x 17

 je 250,-

134

o.T. 2016

Papier

32 x 54

 600,-

135

o.T. 2014

 

30,5 x 44

 500,-

136

o.T. 2015

 

45 x60

 800,-

137, 138

o.T. 2018

 

26 x 36

je 450,-

139

o.T. 2019

 

31 x 47

 550,-

140, 141

o.T. 2019

 

ca. 39 x 54

je 650,-

142

o.T. 2018

 

39,5 x 61,5

 750,-

143

o.T. 2018

 

46,5 x 61

 800,-

144, 145

o.T. 2019

 

ca. 96 x 66

je 1.400,-

 

2. Rang links

 

 

 

146

o.T. 2015

 

51 x 71,5

 900,-

147

o.T. 2016

 

44 x 72

 900,-

148

o.T. 2017

 

49,5 x 70

 900,-

149

o.T. 2015

 

72 x 40

 900,-

150

Drachenschlucht, 2016

 

72,5 x 45

 900,-

Irrtum vorbehalte

Preise ohne Rahmen.

 

 

H A M M O N D   C O L L E C T I O N

 

See 40 years of John and Renate Hammond as curators

illustrated by 40 artworks from their collection


John and Renate Hammond are celebrating forty years as curators and practising artists with the opening of their private museum in Dover which houses their collection of art.