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Sparkasse Fürth, Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Germany

 

 

„REISE-MOMENTE“

Fotografie

Peter Rex

 

Sparkasse Fürth

Kundenhalle, Maxstr. 32, 90762 Fürth, Bavaria

 

29.06. – 28.08.2017

Vernissage: 28.06.2017

Artworks

Peter Rex

Press

Fürther Nachrichten, 03.07.2017, CLS

 

Die Gesichter der Ferne

Eine Fotoausstellung von Peter Rex in der Sparkasse Fürth

 

FÜRTH - Die Urlaubszeit naht und Peter Rex stellt Fotografien aus, die richtig Lust auf die weite Welt machen. Wie gemalt oder perfekt in Szene gesetzt wirken seine Aufnahmen aus Indien, Äthiopien und Marokko.

Von Marokko über Äthiopien nach Indien — Peter Rex hat auf seinen Reisen faszinierende Eindrücke gesammelt. © Foto: Hubert Bösl

 

Da ist die indische Frau in dem rosaroten Schleier, die an einer blauen Wand vorbeigeht. Farben und Licht tanzen miteinander, bilden ein faszinierendes Ensemble. Drei andere Inderinnen sitzen bunt gekleidet vor einem tiefblauen Haus mit blumenförmig ausgeschnittenen Eingängen, die sich schwarz abheben. In Marokko steigt eine schwarz verhüllte Gestalt, die man nur von hinten sieht, eine blaue Treppe zwischen blauen Häusern hinauf. Männer ziehen an einem neblig braunen Strand Boote aus dem grauen Wasser, was eine eigenartige Anordnung ergibt. Die Menschen auf diesen Bildern führen ein hartes, einfaches Leben, doch sie kommen durch. Rex zeigt sie zwar farbenprächtig, doch stets realistisch in ihrer alltäglichen Umgebung.

 

So entsteht Verständnis, ganz anders als in den Fotografien, die Missionare, Ethnologen und Händler im Indien des 19. Jahrhunderts machen ließen. Damals inszenierten die Europäer den Subkontinent, sie führten das Fremde, Andersartige vor, um die eigene Überlegenheit als Kolonialherren zu demonstrieren. Die Porträtierten wurden vermessen, katalogisiert, ganz dem Bild angepasst, das die Europäer von ihnen wünschten. Auf den alten Aufnahmen wirken die Körper durch die langen Belichtungszeiten erstarrt, die Mimik ist eingefroren. Heute lässt Rex die Menschen für sich selbst sprechen, hat ihre Würde in dynamischen, beweglichen Gesten eingefangen.

 

Der Oberpfälzer, der nach seinem Studium an verschiedenen Gymnasien unterrichtete, liebt die Spontaneität, die in kurzen Begegnungen liegt. So ist eine Art Straßenfotografie entstanden. Mit dramatischer Lichtführung, satten Farben, gestochen scharfen Konturen und ausgefeilten Kompositionen macht Rex seine Fotografien zu wunderbaren Statements, die Ferne zu erkunden, an denen man sich kaum satt sehen kann.

Invitation

Stadttheater Fürth, erbaut 1901/1902 von den Architekten Fellner und Helmer. © John Hammond

 

 

„Licht-Ernte“

Experimentelle Fotografie

Thomas Bischof

 

Stadttheater Fürth

Königstraße 116, 90762 Fürth, Bavaria

 

 

21.05. – 22.07.2017

 

 

 Vernissage: 21.05.2017

Artworks

Thomas Bischof

Preisliste

Nr.

Titel

Jahr

Maße
HxB in cm

Preise
in €

 

Werner Müller, Jutta Czurda, Volker Heißmann, Tristan Fabian, Sunna Hettinger, Manfred Dotter, Thomas Reher                                                                  nicht limitiert

2017

40 x 30

je 150

1

Freiheit                                                            Jüngstes Werk

2017

60 x 60

500

2

Grafflmarkt                                                         Frühes Werk

2008

50 x 90

1.500

3

Vor dem Theater                 Lichtänderung und Bewegtes

2017

80 x 120

1.800

4

Schöner Brunnen Schwabach                        Wasser-Gold

2015

90 x 60

1.500

5

Schlossbrunnen Ansbach                                Wasser-Gold

2016

90 x 60

1.500

6

Sitzungssaal                                  Rathaus Fürth, Strukturen

2017

80 x 120

1.800

7

Tritonbrunnen                                                    Wasser-Gold

2014

90 x 60

1.500

8

Glanz des Wassers                                            Wasser-Gold

2015

90 x 60

1.500

9

Manhattan Night                              NYC nach 37 Jahren:
      zugeschaltete Nachtlichter plastisch hervorgehoben

2015

110 x 165

3.000

10

Waldweg im Licht                                      Gemalt mit Licht

2014

90 x 60

1.500

11

Schauspiel                                        Prachtvolle Symmetrie

2017

100 x 60

1.500

12

Aufbau                                Eindrücke vom Luther-Musical

2017

80 x 120

1.800

13

Eiskanal                                                       Seltenes Ereignis

2017

150 x 36

700

14

Brandenburger Tor                 Senkrechte 18-Uhr-Schatten

2012

50 x 90

1500

15

Steintribüne im Licht                                Aus Licht geformt

2011

50 x 90

1500

16

Blick vom Nordturm                                  Plastische Illusion

2012

80 x120

1.800

17

Moderne Zeiten                              Potsdamer Platz, Berlin

2014

100 x 133

2.000

18

Manhattan Nachmittag                              Lichtstimmung

2015

110 x 165

3.000

19

Manhattan 3D                                          Plastische Illusion

2015

90 x 60

1.500

20

Manhattan Lichternte

Fünf Stunden „Ernte“ der Lichtereignisse

2015

120 x 80

2.000

21

Manhattan Bridge                           Wunderwerk aus Stahl

2015

90 x 60

1.500

22

Manhattan Abend              Die Stadt, die niemals schläft

2015

110 x 165

3.000

23

Avenue                                                              Zeit ist relativ

2015

60 x 90

1.500

24

Chinatown                                          Komplexe Strukturen

2015

60 x 90

1.500

25

Bar                                                   Ausblick, Bar im 1. Rang

2016

60 x 90

800

26

Portal                                          Ausblick, Theater Eingang

2016

60 x 90

800

 

 

 

 

 

Falls nicht anders angegeben, sind alle Bilder limitiert auf 6 Exemplare, montiert auf eine Trägerplatte (3-4 mm Alu-Verbundwerkstoff, rückseitig Aufhängung und Zertifikat).

 

2. Rang rechts

 

 

 

27

Produktion Biegeroboter                    Rohrbiegemaschine

2017

80 x 120

2.000

28

Automatik                                            Moderne Produktion

2014

90 x 90

1.500

29

Tugendbrunnen Nürnberg                              Wasser-Gold

2016

80 x 120

2.000

 

 

 

 

 

 

2. Rang links

 

 

 

30

Uhrenturm Prag                              Wunderwerk der Zeiten

2015

140 x 50

1.800

31

Dampfmaschine           Museum Industriekultur Nürnberg

2017

120 x 80

1.800

32

LINOTYPE                       Wunderwerk der Elektromechanik

2017

120 x 80

1.800

33

Gießerei LENZ                      Feierabend bei Gießerei LENZ

2017

80 x 120

1.800

 

 

 

 

 

Irrtum vorbehalten.

Press

Fürther Nachrichten, 01.06.2017, REINHARD KALB

 

Unterwegs in die vierte Dimension

Experimentelle Fotografien im Stadttheater: Thomas Bischofs reiche „Licht-Ernte“

Thomas Bischof kombiniert verschiedene Lichtstimmungen am Rechner zu einem optischen Gesamtkunstwerk zwischen Hyperrealismus und Märchenpalast. Repro: Winckler

 

„Der Herr der Ernte geht und sammelt Garben“, ließ Gustav Mahler den Chor in seiner Auferstehungssymphonie raunen. Der Herr der „Licht-Ernte“, die in die Scheuer der Stadttheater-Foyers eingefahren wir, heißt Thomas Bischof. Seine Bilder sind nicht einfach Fotografien oder bearbeitete Fotografien, sondern Digitalogramme. Poetischer gesagt: Lichter-Garben.

 

Das funktioniert so: Bischof platziert seine hochauflösende Kamera mit extremer Tiefenschärfe – schärfer als das menschliche Auge – aufs Rockefeller-Building in New York und fängt den Blick über die Wolkenkratzer von Manhattan ein. In der Bildmitte ragt das Empire State Building, im Hintergrund das neue World Trade Center, und das Winzding ganz hinten am Wasser ist die Freiheitsstatue. So weit, so gut, so oft gesehen.

 

Nun aber nimmt sich Thomas Bischof viele Stunden Zeit und schießt derweil hunderte Aufnamen. Das Motiv und der Ausschnitt bleiben dieselben, nicht aber die Lichtstimmungen, der Sonnenstand, der Schattenwurf, die erhellten oder verdunkelten Fenster. Aus der Fülle der Bilder sucht er 20, 30 oder 40 aus und kombiniert sie am Hochleistungsrechner miteinander. So ergibt sich aus einer Garbe von Aufnahmen ein optischer Gesamteindruck, wie er dem Menschen im richtige Leben nie vergönnt ist. Eine Verdichtung von Zeit, eine Ausweitung des Raumes in die vierte Dimension – eine „Licht-Ernte“, so der Titel der von John Hammonds Art-Agency präsentierten Schau.

 

Weitere Bilder des gelernten Maschinenbauers, der aus Bamberg stammt zeigen die Nürnberger Altstadt, gesehen vom Nordturm der Lorenzkirche als ein Relief schwarzer Linien, dunkler Schatten und weißer Höhungen auf grauem Grund. So plastisch wirkt der Effekt, dass der Betrachter versucht ist, darüber zu streichen – nur, um verblüfft festzustellen, dass es sich tatsächlich um ein zweidimensionales Bild handelt.

 

Auch das Fürther Stadttheater verwandelt der Lichtbildner in einen Märchenpalast. Die Texturen der Wände, der Tapeten, des Mobiliars und der Vorhänge gewinnen ein Eigenleben, bewirken einen plastisch wabernden Moiré-Effekt, der sogar auf die Gesichter seiner Akteure übergreift. Portraits von Werner Müller, Jutta Czurda, Volker Heißmann und weiteren Mitarbeitern wirken wie hyperrealistische Abbildungen von Büsten, die aus einem unbekannten Material geschnitzt sind.

 

Der bezauberndste Effekt ergibt sich aber bei den Bildern im Foyer des zweiten Ranges. Dort trifft Bischofs Hightech-Fotografie auf antiquierte Technik, präsentieren sich eine Schriftsetzmaschine, riesige Zahnräder oder gar der Prager Uhrenturm wie Dinge aus einer anderen Welt. Das ist der Blick der digitalen auf die analoge Welt, die nach und nach verschwindet.

Invitation

Das Klinikum der Stadt Fürth wurde im Jahre 1931 als Städtisches Krankenhaus eröffnet.

 

„Ein Hauch von Lila“

 

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner,

Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Klinikum Fürth

III. Stock, Hauptgebäude/Mitte, Jakob-Henle-Str. 1,

90766 Fürth

 

22.03. – 30.10.2017

Vernissage: 22.03.2017

Artworks

Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer, Ria Wellhöfer

 

Press

© Fürther Nachrichten, 29.03.2017, SIGRUN ARENZ

 

Neue "Lila Ecke" und reichlich Kunst im Fürther Klinikum

Art-Agency Hammond präsentiert Werke von Dauerer, Feiner, Hirthammer und Wellhöfer  

 

FÜRTH - Lila ist eine Farbe vieler Facetten und teilweise widersprüchlicher Assoziationen. Im Fürther Klinikum steht sie für Zuwendung in der "Lila Ecke". 20 Jahre schon gibt es diesen Ort der Begegnung für Patienten und Angehörige. Ehrenamtliche Helfer begleiten, trösten, hören zu und helfen. Vom ersten Stock ist die Lila Ecke nun in neuem Gewand in den dritten Stock verlegt und mit Kunst eingeweiht worden.

Der Künstler Josef Hirthammer (von links), Galerist John Hammond , Künstlerin Ilse Feiner, OB Thomas Jung und Künstlerin Ria Wellhöfer bei der Vernissage. © Foto: André De Geare

 

Helfer, Patienten, Ärzte und viele weitere Besucher drängten sich in dem Raum, um an der Einweihung und der Eröffnung einer durch die Art-Agency Hammond ausgerichteten Ausstellung teilzunehmen. Die Künstler Gabriela Dauerer, Ilse Feiner, Josef Hirthammer und Ria Wellhöfer haben sich auf die Örtlichkeit eingelassen, haben Bilder und Fotografien beigesteuert, die passend zum Raum unter dem Titel "ein Hauch von Lila" stehen.

 

So dominieren etwa in Feiners großformatigem Acrylbild "Kulisse Berg" purpurne Felder im Vordergrund eine toskanisch anmutende Landschaft mit Zypressen und Berghängen im Hintergrund. Das Lila taucht in einem kleineren Bild mit Tulpen wieder auf, oder in Wellhöfers Fotodrucken von Blumen, in denen der genaue, der nahe Blick auf die Natur im Zentrum steht. Es sind keine spektakulären Fotos, sie zeigen, was jeder sehen kann, der etwa eine Blume aus der Nähe betrachtet – genau den Blick, für den die meisten Menschen sich die Zeit nicht nehmen. In der Krankenhaussituation kann das anders sein, dort wendet sich die Aufmerksamkeit Dingen zu, die im Alltag unwichtig, selbstverständlich oder unrentabel erscheinen.

 

Diese Gelegenheit zur Neubesinnung, so erklären die Mitarbeiter der Klinikseelsorge, die von Anfang an eng mit den "Lila Diensten" im Klinikum zusammenarbeiten, ist gut für die Seele. In seinem Grußwort erinnert OB Thomas Jung daran, dass für ein Projekt wie die "Lila Ecke" letztlich die Menschen entscheidend sind, und dankt den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die dazu beitragen, den ganzen Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Blick zu nehmen. Heilung für Körper und Geist, so betont er, geht über das hinaus, was Krankenkassen abrechnen, und wäre ohne freiwilliges Engagement unmöglich.

 

Damit auch bei der Vernissage alle Sinne angeregt werden, gab es neben den Bildern fürs Auge, neben Getränken und Häppchen zum Schmecken und Riechen auch noch etwas zum Hören: Heike Wetzel Yates gestaltete (gemeinsam mit Susanne Bunya-Schön am Klavier) auf der Flöte den musikalischen Teil der Feier. Vor dem Bild der Krokusse flattern in Bachs Menuett die Töne der Flöte auf und nieder, ruhig bewegt zuerst, dann wild hin- und herschwirrend wie ein hyperaktiver Schmetterling angesichts einer üppigen Blumenwiese.  

Invitation

„EIN HAUCH VON LILA“

 

Lila entsteht durch eine Mischung aus Rot und Blau, es symbolisiert zugleich Feuer und Wasser, Körper und Geist. Das spannende Spektrum der Farbe Lila von Flieder bis Violett präsentieren Gabriela Dauerer, Ilse Feiner und Josef Hirthammer in Malerei und Ria Wellhöfer in Fotografie.

 

 

Gabriela Dauerer wurde 1958 in Nürnberg geboren und absolvierte ihr Kunststudium in Nürnberg und Nizza. Seit 1986 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, stellt in Europa, USA und Asien aus und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

 

Ilse Feiner wurde 1947 in Roding (Oberpfalz) geboren und lebt seit 1967 in Franken. Seit 1995 sind ihre farbintensiven Werke in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2012 und 2014 war sie Preisträgerin beim Kunstpreis der NN.

 

Josef Hirthammer kam 1951 In Bad Reichenhall zur Welt und studierte an der Kunstakademie in München. 1980 gründete er die Künstlergruppe ZEICHEN. Intensiv beschäftigte ihn das Motiv Mensch in Malerei und Zeichnung. Seit einigen Jahren arbeitet er verstärkt in und mit der Natur.

 

Ria Wellhöfer, geboren 1970 in Uffenheim, aufgewachsen in Fürth, ausgebildet als Portraitfotografin, lebt  seit 2010 wieder in Fürth. Ihre Naturfotografien entstehen nur bei Tageslicht und werden nicht nachbearbeitet. Mal zart zurückhaltend oder kraftvoll dominant, immer farbenprächtig und präsent, präsentiert sie ihre Sicht der Natur.